Jüdische Gelehrte, die lieber mit dem Fahrrad fahren – Rabbis who prefer the bicycle

Mein neuester Bericht in der Jüdischen Allgemeinen bezog sich auf das Phänomen von Rabbinern die lieber ‘radeln’.  Fünf britische Rabbiner und Rabbinerinnen erzählen mir warum ihre Weisheit sie zum Drahtesel führte.

Link:  http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18870

 

My latest report in the Jüdischen Allgemeinen, Germany’s Jewish national weekly explain why Jewish rabbis choose the bicycle over other means of transport.  Use an online  translation service such as Bing translate or google translate to get the German translated into any language of your choice.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18870

 

Fotos, die es nicht in die Zeitung schafften | Photos that didn’t make it into the paper

Journalism, because you believe in it. ● Journalismus, weil man daran glaubt

My report in the taz:  www.taz.de/Urteile-in-Grossbritannien/!136624/

#Nicholasjacobs free.  I was one of the only few German journalists (maybe the only German at the beginning?), that went to the trial for a few days and reported on it for #TazDieTageszeitung, the only German newspaper independent and clever enough on such issues.

Because most people do not want to pay for news anymore, reading free of charge online or those free hand out newspapers,  I did not get  paid much for the many hours in court apart from one article,  but I understood that truth and information are sometimes more important, than what you get paid, especially whilst much of the UK media was taking the side of the crown prosecution even though now they claim otherwise.

I remember how on the second Monday of the trial, I was the only journalist at all observing the entire demo for Jacobs, whilst a BBC colleague with camera did a 2 minute recording and then left.

This – going to trials, listening and taking longer notes – isn’t sustainable for ever for journalists like myself, but I know what I am in journalism for. I could have continued to build a career as CEO of NGOs, but chose to go back to journalism, because of passion for truth, justice and reporting from angles others don’t, based on a solid foundation of original studies in politics, sociology and modern history, journalism and years of commitment to the media. I was also in a minority by hinting to the internal corruption of the police and the problems with the witnesses produced.

As to the issue of the events 30 years ago, I hope some sort of truth and reconciliation process could emerge for all victims of the time, those who were targets and victims of the Met and for the family of the murdered officer Keith Blakelock.

DEUTSCH

Mein Bericht in der Taz http://www.taz.de/Urteile-in-Grossbritannien/!136624/

Ich war einer der wenigen Deutschen Journalisten ( anfänglich evtl. der einzige Deutsche), die einige Tage des Prozesses gegen Nicholas Jacobs im Gericht beobachtet hatten, und einiger der wenigen aller, die überhaupt über Probleme im Fall, Polizeikorruption und unzuverlässige Zeugen von Anfang an schrieben.

Mein Honorar dafür, war mehr, dass mein Sinn für aufrichtigen und informativen Journalismus, basiert auf eine fundierte Ausbildung in Politik und Zeitgeschichte, und Jahre der Erfahrung, richtig war, als das wenige Geld was man mit dem Journalismus dieser Tage verdient. Es ist deshalb wichtig und essenziell , dass von allen unabhängiger Journalismus finanziell mitgetragen wird, sei es durch Abos oder die 10 Cent beispielsweise auf der Taz Zahleinrichtung für bestimmte Berichte, oder mindestens durch Verteilung über die sozialen Medien. So bleiben nicht nur Zeitungen am Leben, sondern vielleicht kriegen Journalisten auch irgendwann wieder genug bezahlt, so dass man es sich beispielsweise immer erlauben kann, bei Prozessen beizusitzen.

Written on mobile phone in Germany.

Antisemitism, Ritual Slaughter: 3 articles | Antisemitismus und rituelles Schlachten: drei Berichte.

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(c) Daniel Zylbersztajn

In the last two weeks I published three reports on Jewish Affairs.

1.) The matter of ritual slaughter was dealt with in this article

It discusses points raised by the British Veterinary Association, and how the Muslim Council of Britain thinks the BVA has misunderstood something important. Meanwhile it decided to follow the Jewish example of setting up a national regulatory body for animal slaughter.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18700

(use google translate to get a translation of this article in a different language)

2.) A report by the European Union Agency for Fundamental Rights on Anti-Semitism was discussed in the British House of Commons and went beyond that to discuss hate crime in the EU in general.  I have written separately on this in German and English.

German

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18746

English

http://www.tabletmag.com/scroll/166678/in-europe-anti-semitism-looks-like-other-hate-crimes

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In den letzten zwei Wochen habe ich drei Berichte zu jüdischen Themen herausgebracht:

1.) Zum Thema des Antisemitismus in der E.U. bei einem Symposium in London

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18700

(c) Daniel Zylbersztajn

(c) Daniel Zylbersztajn

 

Englische Bearbeitung

 

http://www.tabletmag.com/scroll/166678/in-europe-anti-semitism-looks-like-other-hate-crimes

 

2.) Zum Theme der rituellen Schlachtens unter Juden und Muslimen und einem Versuch in Großbritannien dies abzuschaffen.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18700

Justice for all. Der ganze Text.

In diesem Bericht bringe ich die Aufstände in London von 1985, bei denen ein Polizist brutal ermordet wurde mit dem Stephen Lawrence Fall, und den Tottenham Aufständen von 2011 zusammen.  Es geht um institutionellen Rassismus und Korruption der Polizei, und einen einen ungelösten Mord.

Leider hat die Taz schwere Restriktionen bezüglich der Länge von Berichten.  So musste mein Bericht in der Taz http://www.taz.de/Londoner-Polizistenmord-vor-Gericht/!134900/ auf das essentielle gekürzt werden.  Unten befindet sich das Orginalskript, welches so manche Punkte genauer erklärt.

All Rechte Vorbehalten (c) Daniel Zylbersztajn

ENGLISH

In this report I talk about the London Riots in 1985 in which a police officer was killed, and how it relates to the case of the murder of Stephen Lawrence and the 2011 Tottenham Riots.

Unfortunately the Taz has to keep articles brief due to the expense of space in the print media.  Hence my article about the trial against Nicholas Jacobs http://www.taz.de/Londoner-Polizistenmord-vor-Gericht/!134900/ was shortened by quite a bit.  I have hence taken the liberty to publish the original script at full lenght here.  Use google translate to translate the German.

(c) All Rights Reserved Daniel Zylbersztajn 2014

In dieser ausführlichen Zusssamenfassung c.a. 13.000 Zeichen

Während für die Ermordung des Londoner Polizisten Keith Blakelock 1985 ein Schuldiger gesucht wird, steht die Londoner Metropolitan Polizei wie noch nie zuvor selber am Pranger.

Tags:Grossbritannien, Rassismus, London Riots, Broadwater Farm, Keith Blakelock, Stephen Lawrence, institutioneller Rassismus, Sepecial Demonstration Squad, Theresa May, Minderheiten in Grossbritannien, Tottenham Riots, Mark Duggan, Nicholas Jacobs,

Aus London Daniel Zylbersztajn

Eigentlich wollte die Staatsanwaltschaft endlich einen Schuldigen für den im Jahr 1985 in London-Tottenham brutal ermordeten Polizisten Keith Blakelock finden, denn in zwei vorherigen Prozessen konnte der Fall nicht gelöst werden. Eine Blamage für die britische Polizei und die Staatsanwaltschaft. Nicht dass sie es nicht versucht hätten. Der Angeklagte Nicholas “Nicky” Jacobs ist inzwischen der Siebte in der langen Folge von Angeklagten, denen seit 1985 die Tat zugeschoben wurde. Auch die Witwe und Söhne des ermordeten Beamten sitzen nun im Gericht, um zu verstehen, unter welchen Umständen Keith Blakelock vor 30 Jahren sein Leben verlor, und vor allem durch wem. Es muss schrecklich die Ermordung des Gattens und Vaters ohne einen Schuldigen hinnehmen zu müssen. Doch obwohl die Staatsanwaltschaft, argumentierte es gäbe neue Beweise, unter anderem einen Raptext in dem der damals minderjährige Angeklagte Jacobs sich der Ermordung des Polizisten brüstete, gab seine Verteidigung, geführt vom Barrister-Anwalt Cortnay Griffiths an, dass diese Beweise keineswegs neu seien, sondern bereits in den vorherigen Prozessen bekannt waren und schon damals nicht ausreichten, um Jacobs zu verurteilen.

Vielmehr muss die Familie des verstorbenen Polizisten hinnehmen, dass sich wohl viele ihrer Fragen auch an die Institution, welcher Keith Blakelock diente, richten müssen,

Von der Polizei wurden großwegig „verletzliche Personen,“ wie es hier im Gerichtsjargon heißt, verdächtigt, unter anderem „Jugendliche mit Lernstörungen“ einer sich unmittelbar neben dem Tatort befindenden Sonderschule, sowie Drogenabhängige. Zwei dubiose Kronzeugen, einer davon ein Drogendealer wurden persönliche Schulden, Rechnungen und Flugtickets durch die Metropolitan Polizei bezahlt, sowie am Ende des zweiten Prozesses jeweils 5000 Pfund überwiesen. Drei Personen, die zunächst des Mordes verurteilt wurden, kamen bereits 1991 wieder auf freien Fuß, nachdem der amtierende Richter urteilte, dass die polizeilichen Beweisaufnahmen bisher vollkommen unzulässig waren, zum Teil ohne rechtliche Vertretung, oder Aussagen in extrem langen Verhörungen etabliert wurden. Ein Prozess gegen zwei der 1985 ermittelnden Beamten blieb jedoch ohne Konsequenzen für die beiden.

Dreimal Old Bailey

Vor etwa zehn Jahren wurden die Nachforschungen der Staatsanwaltschaft durch einen neuen Inspektor aufgenommen, um die bestehenden Dokumente noch einmal zu studieren und um moderne forensische Tests auszuführen. Das Resultat war eine Gruppe von 14 Männern, die im Jahr 2010 verhaftet wurden. Die meisten waren zur Zeit der Tat unter 18-Jahre alt. Gegen einen von ihnen, Nicholas Jacobs, begann letzte Woche im zentralen englischen Kriminalgericht, dem Old Bailey, der Prozess.

Obwohl Jacobs im Prozess immer wieder die Bibel in seinen Händen ballt, ist er kein Fremder im Justizsystem. Wegen einer Schlägerei wurde er einst zu acht Jahren Haft verurteilt, jedoch aufgrund guten Verhaltens schon nach fünf Jahren freigelassen. Doch genau wie in den zwei vorherigen Prozessen werden auch diesmal die selben unzuverlässigen Kronzeugen benutzt. Und ein Zeuge mit dem Codenamen Brown widersprach sich auch jetzt des öfteren. Er hatte unter Strafamnestie vor einigen Jahren zugegeben, dass auch er den Polizisten getreten hatte. Und was die versprochene forensische Beweisaufnahme angeht, so erfuhr man, dass der gesamte Wohnkomplex, auf dem all dies sich damals zugetragen hatte, schon Stunden nach den Aufständen geräumt und gesäubert wurde, um nach Aussagen Hauptermittlers dem Ort damals wieder Normalität zu geben. Nicht nur hier benahm sich die Polizei fahrlässig. Es war deren Fahrlässigkeit, welche überhaupt zu den Ereignissen führte.

Die Ereignisse des Jahres 1985

Am 28 September 1985 schoss die Polizei auf die Mutter eines von ihnen gesuchten Mannes in Brixton, Südlondon bei einer Hausdurchsuchung, obwohl der Gesuchte überhaupt nicht mehr dort wohnte. Dorothy „Cherry“ Groce wurde durch die Schüsse lebenslang gelähmt. Wie ein Laubfeuer verbreitete sich das falsche Gerücht das Groce tot sei.. Es führte zu wütenden Ausschreitungen der Anwohner Baritons, die meisten unter ihnen schwarze junge Männer. Alle, auch die Polizei erwarteten ein Ausbreiten der Unruhen und tatsächlich kam es am 1 Oktober 1985 in Toxeth Liverpool, einer verarmte Sozialgegend, zu Krawallen. Auch Broadwater Farm in Londons Stadtteil Tottenham war eine der vielen Gegenden mit einem großen Anteil schwarzer Familien. Für Sir Kenneth Newman, dem Chef der Londoner Metropolitan Polizei, der zuvor in der Armee in Nordirland diente, war es genau wie andere schwarze Wohngegenden, als eine “Gegend besonderen Interesses” markiert, nicht zuletzt aber auch da der Wohnkomplex mit seinen vielen Etagen und Winkeln im Schlimmstfall als schwer zu kontrollieren galt. Einen Aufstand hier ging es zu verhindern, denn erst vier Jahre war es her, dass 1981 Krawallen auf den Straßen vieler britischer Städte ausgetragen wurde.

Doch den Auslöser der Krawalle in Tottenham, lieferte sich die Polizei selber. Er kam eine Woche nach dem Vorfall mit Dorothy Groce in Brixton. Nach der Festnahme eines Mannes in Tottenham am 5. Oktober 1985, weil dieser angeblich eine gestohlene Autosteuermarke mit sich führte, nahmen sich Beamten ohne jegliche Erlaubnis ihrer Vorgesetzten oder Hausdurchsuchungsbefehl dessen Wohnungsschlüssel und begaben sich zum Zweck einer Durchsuchung in dessen Wohnung. Als Cynthia Jarrett, die dort lebende Mutter des Verdächtigten plötzlich die Polizeibeamten in ihrer Wohnung erblickte, erlag sie nach einer Konfrontation unmittelbar einem schweren Herzinfarkt. Nicht nur waren die Beamten für den Tod Cynthia Jaretts’ verantwortlich, auch ihr Verdacht, dass die Steuermarke gestohlen war, erwies sich als falsch.

Schon Stunden später protestierten Anwohner spontan und betroffen vor der Polizeiwache Tottenhams. Doch am Abend begannen Unruhen im Broadwater Farm Wohnkomplex auszubrechen. Nicht nur Anwohner selber ließen ihrer Frustration und Wut freien Lauf, sondern auch Jugendliche aus anderen Gegenden. Autos wurden als brennende Barrikaden angefackelt. Obwohl für solche Fälle eine Sondereinheit geplant war, schickte die Zentrale eine eher gering ausgestattet Gruppe Polizisten dorthin, darunter auch PC Keith Blakelock. Erst später kamen Sondereinheiten hinzu und begannen eine die lange Konfrontation mit Jugendlichen welche die Einheiten, mit was sie auch nur finden konnten, bewarfen. Als plötzlich ein Feuer in einem der Wohngebäude ausbracht, waren die Sondereinheiten zu weit weg. Blakelock begleitete mit etwa zehn Kollegen die Feuerwehr, damit sie das Feuer löschen kann. Doch es war eine Falle. So bald sie in das Gebäude eingedrungen waren, ging ein wütender Mob auf die Gruppe Polizisten los. Auf der Flucht fiel Keith Blakelock zu Boden und wurde sofort von einer Gruppe von bis zu 40 Leuten überwältigt und brutal angegriffen. Blakelock erlag später einer riesigen Anzahl von Verletzungen, der gerichtsmedizinische Bericht sprach von insgesamt 40 Stichwunden. Als er von anderen Beamten gefunden wird, steckte ein Messer noch tief in seinem Nacken. Ein anderer ebenfalls angegriffener Polizist überlebt seine Verletzungen. Der Kronzeuge will gesehen haben, wie Jacobs mit einer Machete auf Blakelock einschlug. Doch nicht nur Jacobs Verteidigung stellt das infrage.

Justice for all!

Am Montag demonstrierte in der Mittagpause vor dem Old Bailey eine Gruppe von 30 Menschen im Namen der Organisation Tottenham Rights. „Nick Jacobs ist unschuldig!“ steht auf mehreren Plakaten. Der Bemerkung, dass auch wenn Nicholas Jacobs die Schuld an der Ermordung Blakelocks nicht zugewiesen werden kann, andere Menschen für die Ermordung des Polizisten verantwortlich sind, stimmt der Sprecher der Gruppe, Stafford Scott, zu, fügt jedoch gleich an, „es müsse Gerechtigkeit für alle und nicht nur für manche geben, beispielsweise Cynthia Jarrett, Dorothy Groce, oder Mark Duggan. Duggan ein 29-jaehriger Bewohner des Broadwater Farms Wohnkomplexes wurde erst vor zwei Jahren von der Polizei erschossen, obwohl er für die Beamten zum Zeitpunkt der Erschießung keine direkte Gefahr darstellte. Zwei Tage später entflammten in Tottenham die „2011 Riots“ die durch ganz England wüten sollten. Ein Protest gegen die Erschießung gilt als der alles auslösende Funke, auch wenn viele nicht deswegen auf die Barrikaden gingen, sondern eher aufgrund der generellen Aussichtslosigkeit und Stellung junger Menschen in sozial ärmeren Gegenden im Zeitalter der Sozialbudgetkürzungen. Während den darin verwickelten und ertappten Jugendlichen schwere Strafen aufgesetzt werden, wurde in einem gerichtlichen Verfahren den verantwortlichen Polizeibeamten einer Sondereinheit der Metropolitan Polizei jedoch doch die Schuld für die Erschießung Mark Duggans abgesprochen, obwohl im gleichen Prozess festgestellt wurde, dass die Beweisaufnahme für die Überführung Duggans und der Plan dazu, welcher zu seiner Erschießung führte, mangelhaft war. Doch die Belastung der Polizei endet auch hier nicht, sondern zieht sich noch weiter aus.

Angriff der Innenministerin

Wie es der Zufall wollte, deklarierte die Innenministerin Großbritanniens Thereasa May in der gleichen Woche in welcher der Priozess gegen Jacobs begann, dass sie laut Empfehlung des gerichtlichen Gutachters Mark Ellisons eine öffentliche Untersuchung bezüglich einer Sondereinheit Scotlands Yards, dem Special Demonstration Squad, oder kurz SDS, ausrufen würde. Die Einheit wurde ursprünglich zur Infiltrierung von anti-Vietnam Protesten eingerichtet. Schon die Dokumentarsendung der BBC Panorama vermutete im Jahr 2006, dass die Familie und die Freunde von dem im April 1993 ermordeten schwarzen Teenager Stephen Lawrence bespitzelt wurden, um diese dadurch zu entwürdigen und die Glaubwürdigkeit des Freundes von Stehen Lawrence, Dwayne Brooks, der den Angriff miterlebte zu mindern. Als der ehemaliger Geheimagent Peter Francis im letzten Jahr in einer weiteren Dokumentationssendung von Channel Four dies vor laufender Kamera zugab, wies Theresa May den Anwalt Mark Ellison an, dies für die Regierung zu prüfen.

Auch als Polizeibeamte 1993 am Tatort in Elton, London ankamen, und während der so eben erstochene Lawrence auf der Straße verblutete, beschuldigten die Beamten instinktiv zuerst Brooks, aufgrund seiner Hautfarbe, die Situation provoziert zu haben, obwohl er und Lawrence aus heiterem Himmel angriffen wurden, während sie an einer Haltestelle friedfertig auf den Bus warteten. Darüber hinaus sollen Polizeibeamte sich später von dem in kriminellen Kreisen bekannten Vater eines der Täter, bestechen haben lassen.

Die Opfer der SDS waren auch andere. Agenten der SDS werden auch mit der Zeugung von Kindern durch SDS konstruierte Scheinbeziehungen mit Frauen, welche Mitglieder von Naturschutzbewegungen waren, in Verbindung gebracht, und mit dem Missbrauch der Identität zahlreicher verstorbener Personen.  Aucg dagegen soll nun ermittelt werden.

Absichtliches Schweigen im Wahrheitsverfahren

Was all das verschlimmert, ist die Tatsachen, dass im McPherson Untersuchungsausschuss, der das polizeiliche Verhalten im Stephen Lawrence Fall in einem langjährigen Verfahren prüfte, die Existenz des SDS verschwiegen wurde. McPherson urteilte dennoch in seinem 1999-Bericht, dass die Metropolitan Police institutionell rassistisch sei. Einige der von McPherson angeratenen Reformen wurden versprochen und durchgeführt, viele mit Bezug auf den richtige Umgang mit Opfern rassistischer Vorfälle. Ein anderer von McPherson kritisierter Punkt galt den „Stop and Search“ Durchsuchungen in denen schwarze Jugendliche gegenüber anderen disproportional oft von der Polizei angehalten und durchsucht wurden. Doch die Praxis besteht bis heute. Auch schon in den 70′ger und 80′ger Jahren, damals hieß das gleiche noch Suss Law (Suspected Person Law), waren diese Maßnahmen einer der Hauptgründe für die schlechten Beziehungen zwischen jungen schwarzen Männern und der Polizei war. May will deswegen diese Macht der Polizei ebenfalls weiter eingrenzen.

Für Alle!

„Wir demonstrieren hier nicht nur für uns“, deklariert Scott durch sein Megafone der Gruppe entgegnen, „sondern damit dieses Land ein besserer und fairerer Ort für alle wird.“ Der ehemalige Kampagnenleiter der Stephen Lawrence Familie kommt auch zu Wort. „Wir werden nicht aufgeben bis Polizeigewalt untersucht und abgeschafft wird.“ „Lasst uns ein bisschen lauter schreien, damit die uns im Gericht hören“! fordert Scott am Ende: „No Justice, No Peace“! Hallt es durch die Straße!“ Es mag jedoch ein Sinnspruch sein, der auch der Blakelock Familie naheliegen mag. Gerechtigkeit für alle!

Der Prozess gegen Nicholas Jacobs läuft weiter. Ein Ende wird erst im April 2014 erwartet.

Opinion: deliberations after article on the anti-Semitic cartoon in the SZ

slightly modified 26/2/2014

So the Süddeutsche (SZ), one of Germany’s most renowned broadsheets, published a caricature that was identical with the depictions of Jews in the Nazi Era.  Burkhard Mohr, the cartoonist who drew up the picture was well experienced.  In spite of having won multiple awards, he was unable to spot, he claims, that his drawing could be deemed anti-Semitic and he apologized.  Neither did the Süddeutsche’s editorial notice early enough what was happening and then still did, somehow, but earlier editions have been already on its way to Berlin, London and elsewhere.  So it is that just in nearby Bavaria late editions had a modified version by Mohr, which he himself still shows on his website.

The timeline of news. Following the publication of my article in the Tablet Magazine in my opinion, one of the most Avantgarde and Zeitgeist journals on Jewish current affairs, there were others.  The New York Algemeiner, a Jewish paper, incidentally published the story even about an hour before me, and had seemingly worked parallel with me on this.  Given that I wrote the story whilst also managing child care (I picked up my daughter took her to classes together with friends, run to a German library to get a copy of the relevant page of the SZ, whilst the kids were being taught, etc… ), I consider it an achievement for the working parent model, that I was almost as fast.  The Jerusalem Post and Haaretz,  the two large Israeli papers followed later in the evening, having a natural interest in this,  and nearly 12 hours after that, the Daily Mail published a copy-write of the former with added photos.

UK news media react late. Being based in London, it is interesting to note that the UK news organs were late to react, even though I had pitched the UK Guardian and various departments at that, as early as Sunday afternoon., earlier than anybody else I wrote to.  As usual, I regret to say, The Guardian either thought the story was not interesting or they failed to spot it (given that it went to several desks I don’t believe the former), or the emails they give out to freelancers are no good. Representing the left of center liberal paper of the UK, it was my possibly my false estimation that they were most concerned when it came to anti-Semitic issues and would jump on the story. Perhaps that was no surprise given the muddle the SZ just got themselves in who are themselves left-liberal.  Instead, it was the more conservative Daily Telegraph that announced more interest to me, though in the end, even this did not crystallize, and it was finally just the right of center Daily Mail who broke the story to the UK masses using footage prepared by others.

The incidences of the SZ in Germany between an offensive anti-Jewish caricature on the issue of Israel and another caricature deemed directly anti-Semitic by most observers nine months later, are strange. Some of my Munich-based Jewish friends believe the SZ is rather hostile towards Israel (see http://www.suedwatch.de/blog/?p=12148 for a take on this). Are there connections between seeking the right to criticize Israel and unacceptable sloppiness the way one reports on Jewish affairs (or not at all)?   Critique is always justified, be it against Israel or Facebook, as long as it is relatively balanced within the wider picture of things. But this was beyond critique.  In my personal opinion it may have been an attempt to test new limits of very dark humour: Look, remember the Nazi cartoons about Jewish world domination? Isn’t Zuckerberg behaving just as if it was true, the Jew controls all!  Of of course not, it is just satire or was it propaganda pure?

Perhaps greater human diversity amongst editors and journalists could also help for checks and balances, I wonder, especially in Germany.

 

Addendum 27.2.14

A reader on Tablet commented that he saw but a pirate, and there was no offence.  The messages images send depend on cultural specific contexts. I believe he the person who only saw a pirate.  However given the historical images of Jews during the Nazi era and even today by esp. in some neo-Nazi and some bad Arab press, the message it sends to anyone concerned about anti-Semitism is clear. 

I once worked for a Palestinian / Israeli Jewish conflict transformation organisation.  They also worked with images.  Photos were thrown in between the two groups and individuals had to explain what they saw.  What they saw was different depending who they were.  E.g. when seeing a railway track some Jewish participants said it evoked memories of train transports in the Nazi era. When seeing a beach Palestinians talked of the difficulties of getting to the beach in the area due to check points etc. 

In the case of the cartoon the association is more directive than but a beach or train track.  It is almost identical with Stürmer like cartoons.  But if you are not exposed to the history of racist imagery in the Third Reich and are not Jewish it is probable one can not see it.  In Germany all are exposed to the Third Reich and its legacy, it is always present, and when one works as a cartoonist one can be assumed to be well informed in terms of political Zeitgeist.  That said, a Jewish co-worker would most likely have spotted and felt the association instantly, hence the way I closed my opinion earlier.

Koscher Dinning im alten jüdischen Viertel Londons – Kosher meals reemerge in London’s old Jewish Quarter

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Hier weitere Fotos zu meinem Bericht in der Jüdischen Allgemeinen zum Restaurant 1701, das erste koschere Restaurant, seit dem das letzte vor fast 20 Jahren die Türen zu machte, denn viele jüdische Menschen leben jetzt anderswo.

Here more photos about my report in the German Jewish national paper, Die Jüdische Allgemeine.  1701 is the first koscher and Jewish restaurant in the Jewish East End since Blooms closed almost 20 years ago,  reintroducing a lost and common East London experience (you can translate the German inserting the link google translate)

Link:  http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18452

Russisches Ziferblat Anticafé öffnet sich dem Westen – Russian Anti-Café Ziferblat opens in the West

More Photos

 

ENGLISH: Ziferblat was reviewed by me in taz. die tageszeitung

(insert link in googletranslate for translation)

 

DEUTSCH: Oben mehr Fotos zu meinem Bericht vom Ziferblat London. http//:www.taz.de/Pay-per-minute-Caf-in-London/!130946/

Was nicht in der Zeitung stand:

“Wer aus den Fenstern sieht, kann gerade eine Gruppe obdachloser Alkoholiker erspähen, welche das gegenüberliegende Kirchenzentrum verlassen. Ivan glaubt, diese Menschen würden trotz des so angenehmen und rentablen Ort, den er anbietet, nicht hier einkehren. „Obdachlose Menschen, die haben soziale Kontaktängste und Ziferblat will bewusst zwischenmenschliche Beziehungen in der Stadt fördern”…….

Auch die Hippster im Rollstuhl trinken Kaffee anderswo.”

No Justice for Black People with the Met say protesters. –

DSC01517 Mark Duggan case about wider issues concerning the Met experience of black people in London!

ENGLISH

I am back from Tottenham, where I observed today the vigil for Mark Duggan in front of the local police station.  There were several 100s of peaceful but angry demonstrators.   I was correct in my report in the German Newspaper Taz, Die Tageszeitung, on Friday, for which I gathered information straight from the area in which the Duggans live,  how much the case is still upsetting many people in Tottenham and beyond, many of whom never new Duggan.

There were many boards show-casting the names of other victims of death in the hands of the police.

In spite of the McPherson Report in 1998 after which the Metropolitan Police promised to improve its act, there seem to be still many sores about the Met,  which relate to contact with Police many black people had not only before but also after 1998.  Stop and Search Practices are repeatedly mentioned.

Hence the Mark Duggan case appears to symbolise more than just the case itself, but part of the experience of many black residents of London.  The aunt of Mark Duggan also accused the media to have repeatedly described the family as a “gangster-family”, which she argued was not true.

What did the Metropolitan Police say?

Read a response by the Metropolitan Police Commissioner Sir Bernard Hogan-Howe issued two days earlier on the 9th of January 2014, after he met with elected and other community leaders from Tottenham:

content.met.police.uk/News/Commissioners-statement-after-meeting-Tottenham-and-Haringey-community-leaders-following-the-Mark-Duggan-inquest-verdict/1400021871067/1257246745756

DEUTSCH

Keine Gerechtigkeit für Schwarze in Bezug auf die Londoner Polizei sagen Demonstranten

Ich bin gerade zurück aus Tottenham, wo ich eine friedliche Protestkundgebung zum Fall Mark Duggan beobachtete. Der Fall scheint viele Menschen in Tottenham und über die Grenzen Tottenhams hinaus anzusprechen. Es mag wohl sein, dass dies auf eigene Erfahrungen vieler schwarzer Menschen mit dem Benehmen der Metropolitan Police, der Londoner Polizei, zurückzuführen ist. All das trotz des McPherson Berichts im Jahre 1998, nach dem alles besser werden sollte. Auch die Medien wurden unter anderem von der Tante Duggans angeklagt. Sie hätten immer wieder die Familie als Gangsterfamile hingestellt, was aber nicht der Realität entspreche.

“Mark Duggan was not a bad man!”

RIP Mark Douggan im Zement des Straßenpflasters des Broadwater Wohnkomplex 2 (c) Daniel Zylbersztajn

Mein Bericht zum Gerichtsurteil über die  Mark Duggan Erschießung durch die Polizei, der die Londoner Riots 2011 auslöste, direkt vom Wohnbezirk in dem Mark Duggan lebte.

taz.de/Urteil-zum-London-Riot-von-2011/!130727/

Notizen die nicht i der Zeitung stehen:

  • Mehrere Menschen erwähnten das Anhalten und Dursuchen der Polizei als Teil schlechter Beziehungen  mit der Polizei.  Menschen mit Streetwear und Schwarze seien vor allen betroffen.
  • Drei Leute sprachen von Duggan im Zusammenhang mit Lee Rigby (Londoner Soldatenmord)  als Symbol dass man die falschen hat leben lassen, während Duggan “hingerichtet worden sei ohne eine echte Gefahr darzustellen.
  • Es gab keine einheitliche Meinung zum Wohnbezirk.  Einige nannten es hart andere normal und OK.
  • Eine Person gab an dass die Beziehungen zur Polizei seit der Ermordung eines Polizisten in Broadwater entstanden. Die dafür verurteilte Person war nach der Meinung des Informanten unschuldig. en.wikipedia.org/wiki/Murder_of_Keith_Blakelock

ENGLISH: My report in the German newspaper Taz, Die Tageszeitung about the reactions the inquest results concerning Mark Duggan from the the estate on which Mark Duggan once lived.  “Duggan was a good man!” (use googletranslate if you do not speak German)

taz.de/Urteil-zum-London-Riot-von-2011/!130727/

A few brief notes that not get into the paper:

  • Several people mentioned a high volume of stop and search practices against innocent black men in the area as being indicative of bad relations with the police
  • Three times Duggan was mentioned to me beside the Lee Rigby case as illustrating how excessive Duggan was dealt with compared to real murderers.
  • There was no unison opinion about the estate.  SOme called it rough, others as quite OK.
  • One person mentioned the murder of a police man on the estate in 1985 as the beginning of rough treatment.  The person convicted of the crime was held to be serving innocently according to one man’s opinion  that I spoke to.
Broadwater Farm Estate, London, (c) Daniel Zylbersztajn

Broadwater Farm Estate, London, (c) Daniel Zylbersztajn

Jewish Womens’ Aid Einziges Jüdische Frauenhaus in Europa

1 in 4 Frauen wird in ihrem Leben Opfer hauslicher Gewalt. JWA Poster an der Wand einer ToiletteMein Bericht über die einzige Organisation in Europa deren Mitarbeiter jüdischen Frauen und ihren Kindern in Fällen von häuslicher Gewalt helfen und ein separates koscheres Frauenhaus haben: Jewish Womens Aid.  http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17974

My report about the only European organization that specializes in helping Jewish women and their children who are victims of domestic abuse and domestic violence and who have a kosher run safe house. Use googletranslate or similar to get the German translated into any language of choice.  www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17974

2013 im Rückblick einer Selektion meiner Berichte aus England

2013 durch die Sicht einer Selektion meiner Texte.

Ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder interessante und originelle Berichte aus Großbritannien schreiben darf.

Im letzten Jahr waren es über 100000 Zeichen in mehr als 40 Texten für vier Druck und Online Medien, die Taz, Die Jüdische Allgemeine, Die Zeit (online), und Open Democracy.  Drei Berichte wurden auch hier auf diesem Blog veröffentlicht.  Viele waren Einzelberichte aus eigener Hand und eigenen Recherchen,

Für 2014 habe ich schone einige Berichte in der Pipeline.  Neben den Themen der täglichen Geschehnisse, wird es  wird um Nachhaltigkeit gehen, Gewalt gegen Frauen und einigen jüdischen Themen, sowie Stadt und Musikkultur.

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei meinen Lesern bedanken, und auch den RedakteurenInnen, die vieles erst möglich machten.

Einen guten Rutsch aus London von Daniel Zylbersztajn

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Daniel Zylbersztajn’s 2013

2013 through the selection of some of my articles:

This year I typed over 40 mostly on the ground researched pieces.  Many were transforming and unique written for four media outlets, Taz, Jüdische Allgemeine, Open Democracy and Die Zeit.  On three occasions I published only on my blog.

I hope I continue to write challenging and original pieces in the next year.  I have some already forthcoming to do with urban culture, domestic violence, sustainability and on Jewish issues.  Perhaps I will also write again more in English, as I have done in the past.

To my all my readers, but especially my loyal ones and interviewees, a great thank you.  I could not do without you!  Special thanks to all the newspapers and editors, you know who are!

Daniel Zylbersztajn

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Report zum Urteil bzgl Lee Rigby (Taz).

ENGLISH

A report about the trial verdict appeared in Friday’s Taz, Die Tageszeitung  (Germany, print only).

Having observed some of the trial, it is noteworthy to say that I felt these two young men were strongly misguided, and some of the commentary on them rightly asks, how is it possible that two British men of Christian Nigerian background got so entangled in extreme ideology that it drove them to kill a man on the open street of whom they did not know if he was connected to anything they decried.  One clue was given to me already in June 2013 by forensic experts:  Untreated trauma (see here)

The just as blind hatred of Muslims by far right groups following the murder showed that there is still much work and education to be done in terms of community relations also here.

GERMAN

Ein Report zum Urteil bezüglich des Mordes an Lee Rigby erschien in der Taz vom Freitag (nur Druck).  Nachdem ich selber den Prozess verfolge, bleibt die richtige Frage, wie es möglich wurde, dass zwei Briten die aus christlichen nigerianischen Familien stammten, sich so in radikaler Ideologie verhakten, dass sie einen unbekannten Mann auf offener Straße ermordeten, von dem sie nicht wissen konnten, ob er auch nur das geringste mit ihren Hassmotiv zu tun hat. Ein Leidfaden wurde mir bereits im Juni von foresischen Experten gegeben. Unbehandeltes Trauma (siehe hier)

Der genauso blinde Hass auf britische Muslime durch rechte Gruppen in Großbritannien zeigte, dass auch hier noch viel Arbeit aussteht.

Jewish “Mass-Learning”, Lernen in Massen (Jued. Allgemeine): Behind the scenes of planning UK Limmud

Limmud last planning conference (c) Daniel Zylbersztajn

Limmud UK,  last planning conference 2013 (c) Daniel Zylbersztajn

DEUTSCH

In diesem Bericht sehe ich hinter die Kulisse des Limmud Events in Großbritannien, einen jüdischen Großseminar für über 2500 Menschen während der Weihnachtszeit.  Wer steckt hinter der Organisation des diesjährigen Limmuds.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17903

ENGLISH

A look behind the organisation of the forthcoming biggest Jewish learning event in the world.

Use googletranslate for an English translation of the German original

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17903

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17903

 

 

The incomplete struggle for self-determination.

English: Nelson Mandela in Johannesburg, Gaute...

English: Nelson Mandela in Johannesburg, Gauteng, on 13 May 1998 (Photo credit: Wikipedia)

Freedom was bitterly fought over in South Africa.   It was not just the last episode that most seem to remember about the late Nelson Mandela.  There were assassinations, bombs, murder and much blood shed against the oppressive Apartheid regime of South Africa based on implicit European dominance.  In fact Mandela himself was linked with the armed wing of the ANC Umkhonto we Sizwe (Spear of the Nation).

“Self-management? Not in a 1000 years!”

The South African friend of a family in Kensington where I once worked as a child minder in my student years in 1992 expressed Apartheid best.  The very wealthy man (as was the family whose son I looked after who also came from “Rhodesia” and South Africa)  told me “confidentially” over the kitchen table, how black South Africans needed the Europeans.  “It was their luck to be enslaved, as they would not have the capacity to rule themselves, not in a 1000 years,” he claimed.  “Just look at the rest of Africa,” he stated, as if that was evidence.  The left over of years of colonialism and neo-colonialism and consequent bad political leadership used (not infrequently by many others) as evidence that Africans were after all inferior for tolerating such conditions.

Once Mandela was free, there was no reason why South Africa could not have become another Zimbabwe, by that I do not just mean the total fight of all to do with European legacy, but also the eventual inward self-destruction. Once you win over your enemy the attention frequently goes inwards.  They would have had any right to go down that route. In choosing not to Mandela  in the end abrogated his entitlement to full justice and settling instead for peace.  Of course peace is relative  It is not what Hippies thought of as the flowery union of embracing people, but much rather the absence of overt conflict.  Mandela together with Archbishop Tutu chose not just peace but also truth over justice, through the famous truth and reconciliation commission.

A saint?

It is worth remembering that it was this, along with his endurance in captivity that made him what some called a saint.  Most sympathetically, he was of course most human, as his so public struggle with his Winnie and other family relatives showed amongst others.  And humans die, although he was blessed long many years of healthy and active retirement in which he sought to inspire the world through his story. That too must be remembered, it was not about him, it was also about thanking those who helped South Africa become free  and to inspire anyone to politically engage in the future.  When people put up statues of Mandela, for many the only African politician they know, he resembles a symbol of the fight for freedom and self-determination.  The statutes and words of praise, invitations and speeches later came easier than open support in the years where it was most needed.  That important political players were supporting Apartheid over many decades is however historical fact.

But South Africa is not all free.  Inequality is still an issue in modern South Africa, from industrial and environmental exploitation and continued rich in the face of large poverty to the hate of migrants.  But  neither is the continent of Africa as a whole free.  Above all global economic interests along with extremely bad political leaders who do not lead and who do not distribute whatever resources are yielded to the benefit of all keep many parts in conflict and chains of poverty. Instead of being freed from the European, USSR and American legacies, the continent is now sold also to Chinese interests and borders that were only meant to divide Africa into chunks European powers could distribute amongst them (with some borders continuing to be as straight as the rulers that drew them) continue to be countries.  Development organisations upkeep dependency in many places, doing the jobs that governments ought to take themselves. Extreme militant and well armed Islamic movements, just as alien to most of African history as some of the version of Christianity that were imported as the excuse for colonisation and enslavement, are ravaging large areas.  As if all that was not enough huge terrorising and well armed drug cartels have left Latin America and the Caribbean and invaded huge pockets on both the Western and and Eastern coasts.

The struggle continues:

The struggle for self-determination is certainly not over. But in the end it is not just a battle  at home, but part of the obligation for democratic accountability and ethical industrial behaviour wherever we live, including how we make politicians and industry and corporates accountable in how we choose or vote.

Voting, political engagement, and being a consumer are not accidental givens, they are obligations and not to be taken lightly.

 

(c) Daniel Zylbersztajn 2013

Daniel Zylbersztajn studied Politics  of Africa and Third World History at SOAS, London between 1991-1995, and researched several years  a non finished phD an Black and Jewish militants and violence as method of resistance.