Amy Film: mitreißend! Pulling you along without happy end!

(c) Daniel Zylbersztajn (dzx2.net)

Camden Square Amy Winehouse as Angel (c) Daniel Zylbersztajn

Meine Review des Amy WInehouse Films von Asif Kapadia wurde heute in der Jüdischen Allgemeinen veröffentlicht.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22664

Siehe auch mein vorheriger Bericht zu Amy Winehouse Don’t Clip my Wings

ENGLISH

My Review of the Amy Film about Amy Winehouse was published today in the German Jewish newspaper Juedische Allgemeine.  In it I write it pulls you along, even if you did not know her that much, like on a helter skelter without happy end.  In my opinion a must see, because of the fact that she was in ramp light of and the laughing stock of the world.  The movie reveals hard and challenging details, including about the way we consume media.

Contrary to other reports, I feel that her parents were quite ordinary people, evidently at times helpless and clumsy with both Amy Winehouse personal problems, as well as the later intensity of her stardom.

The film suggests rather thaat those who tried to make the most of her career financially, most of all her second manager Raye Cosbert operated potentially reckless with regard to her integrity and well being.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22664

See also my report about Amy: Don’t Clip my Wings

Back to Eden – Kult Hairstylist in London – The roots of Hair Culture

Mein Bericht in der Taz zu Back to Eden Dreadlocks Haarstylist Salon, ein Kultstop in London für jene mit Locks!

My report about Back to Eden, probably one of the first stylists for dreadlocks. A cultural must stop for those who wear dada!

http://www.taz.de/!5204928/

BDS Gegen den isolierten Boykott von Israel – Against the isolated Boycott of Israel

In meinem Leitkommentar in der Jüdischen Allgemeinen gehe ich auf die Argumente der BDS Israel Boykottaufrufer eine, und sehe wenig Konstruktives, und viel nach altem Geschmack.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22617

In my lead comment in the German Jewish Newspaper Juedische Allgemeine I take to the arguments of BDS, the strategy to boycott Israel, and see little constructive or helpful and much in accordance with the old rites.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22617

Golders Green, London.: Mit Hashtag gegen Rechts – Using the Hashtag to Fight the Right

Golders Green Road (c) Daniel Zylbersztajn dzx2.net

Golders Green Road (c) Daniel Zylbersztajn dzx2.net

Für die Jüdischen Allgemeinen fand ich Menschen die sich in Golders Green, London, gegen eine rechte Demo wehren.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22546

People in Golders Green, London, braise themselves against a far right demonstration!

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22546

Frauenfussball World Cup: In England ist Fussball beliebtester Teamsport unter Frauen – Womens Football – World Cup In England football is most popular sport amongst women

Mein Beitrag zur 2015 in : Der Plan geht auf – taz.de taz.de/!5204252/ Frauenfußball in kickt auf!

My contribution in German Taz, die Tageszeitung taz.de/!5204252/ in UK beginning to rock!

Kommentar zu Jeremiah Duggan: Inkompetenz der Kripo bei potenziellen jüdischen Mordopfer vor 12 Jahren !

updated 14:22

Sind heute beide tot.  Großvater, ein aus Berlin  geflüchteter Jude, und Jeremiah der auf der Berliner Straße in Wiesbaden starb.

Sind heute beide tot. Großvater, ein aus Berlin geflüchteter Jude, und Jeremiah der auf der Berliner Straße in Wiesbaden starb. Hier bei einem Seder als Jeremiah etwa 8 Jahre alt war. Foto mit Genehmigung der Familie. (c) All Rights  Reserved

Kommentar

Ich habe heute den zweiten Bericht zum Fall Jeremiah Duggan veröffentlicht.  Der erste erschien vor zwei Wochen in der taz_2015_05.

Letzte Woche sprach ich mit Experten und mit der Familie des Verstorbenen, besuchte sie privat zu Hause. Das Arbeitszimmer Erica Duggans gleicht einer Anwaltskanzlei oder dem Zimmer eines soziologischen und rechtswissenschaftlichen Institut.  Akten liegen überall, aber auch zum Teil sorgfältig sortiert. Die 102 Jahre alte Großmutter noch unglaublich hell und für ihr Alter und immer noch mobil. Vielleicht hätte auch Jeremiah mit solchen Genen so lange leben können.  Aber stattdessen starb er im Alter von 22 Jahren. Als ich in die Wohnung trat, zeigte mir Erica Duggan gleich das Portrait des Ur-urgrossvaters, er war Rabbiner vom größten Berliner jüdischen Friedhof, berichtete sie stolz.

Auch Hugo Duggan, der Vater von Jeremiah, ist voll beim Fall dabei, wobei er zugibt, dass sich am aller meisten seine geschiedene Frau damit beschäftigt. Er arbeite lieber viel, das, so glaubt man, hilft ihn sich mit anderen Gedanken zu bewegen. Doch die Erinnerung an Jeremiah kommt dennoch immer wieder, schon alleine deswegen weil die Familie sich immer noch um die polizeilichen Ermittlungen kümmern muss, und nun bald auch wieder in Deutschland.  Immerhin haben sie jetzt ein neues Urteil hier in London. Doch sie sind nur teilweise damit zufrieden, ein “open verrdict,” der Tod als ungeklärt deklariert, ist noch keine Lösung des Falls.

Auch der angenommene  Sachverhalt sei kaum richtig. Der Richter sagte, “Jeremiah wäre aus der Wohnung eines Freundes gekommen”, so Hugo Duggan, doch das waren weder Freunde noch kam er aus der Wohnung in der er übernachtete.  Statt dessen glaubt man zu wissen, dass er wohl aus dem Schiller-Institut kam, den von der Wohnung, wo er angeblich übernachtete, ist es viel zu weit zu der Stelle, wo man seinen Leichnam fand.  Auch wurde von dem Besitzer der Wohnung angegeben, dass er dort gar nicht in der letzten Nacht gewesen sei.

Wahrscheinlich lief er, unter Umständen in Panik, aus dem Schiller Institut und wurde verfolgt, und zusammengeschlagen. Für Hugo Duggan ist es egal ob Jeremiah deswegen starb, oder ob er verwundet und desorientiert auf der Bundestrasse von einem Auto angegriffen wurde.  Experten glaubten nicht, dass ein Unfall auf der Straße statt fand, aber der gerichtsmedizinische Richter wollte den Experten nicht mehr Gravitas als den Autofahrerzeugen geben. Was Hugo Duggan wichtig ist, ist die Tatsache der Ausgesetztheit Jeremiah Duggans beim Schiller-Institut.  Auch der englische Richter konnte einen Zusammenhang dessen und dem Tot nicht ausschließen, im Gegenteil zur Kriminalpolizei in Wiesbaden.

Man machte es sich wohl zu leicht dort. Das man bis heute bei den Fall nicht vollkommen und neu durchgreift, ist ein deutscher Skandal. Alle wissen heute, dass man erst die Minderheiten selber für ihre Ermordung beschuldigte, als die NSU in Deutschland das Morden angefangen hatte. Später musste man sich bis in die Instanz Schäubles dafür entschuldigen. Der NSU Prozess legte viele Probleme an den Tag, nicht nur darüber, was für schandhaft schreckliche Menschen es in Deutschland immer noch gibt, und wie inkompetent und ignorant so manche polizeiliche Verhander sind, wenn es um potentielle Hassverbrechen geht, und die Opfer ein Migrant, oder Mitglieder einer Minderheit waren, sondern auch welch riesige Probleme es innerhalb der Polizei und des Nachrichtendienste gibt.

Ein jüdischer Student wird tot aufgefunden, zur selben Zeit lief eine Konferenz des Schiller Instituts, zumindest dem Bundesnachrichtendienst  und sicherlich den lokalen Polizeibehörden mussten die extrem rechten Ansichten des Instituts, ja die Beschreibung “politischer Kult”, bekannt gewesen sein.  Und dennoch wurde über die Verbindung hierzu nicht ermittelt, wenngleich bekannt wurde, dass der Student mit der Organisation in Verbindung stand. Soll es heißen der BND, der in Wiesbaden eine signifikante Zentrale hat, wusste nicht wie beim Schiller Institut gedacht wird?

Ich stimme Hugo Duggan zu, dass es nicht klar ist, ob es Inkompetenz oder Absicht ist.  Klar ist jedoch, dass zumindest aus britischer Sicht, die Tatsache, dass die neuen Ermittlungen von dem selben Beamten wieder geführt werden, der sich damals alles so blauäugig erklären konnte, eine Entscheidung ist, die die Suche nach Aufklärung und Justicia unterminiert. Und, dass diese Entscheidung auch noch von der Staatsanwaltschaft in Wiesbaden verteidigt wird, was soll man dazu noch sage?  Soll man sich mit solchen Benehmen als jüdischer Mensch, oder Mitglied anderer Minderheiten in Hessen noch sicher fühlen, kann man sich darauf verlassen, dass potentielle Hasskriminalität in Wiesbaden aufgedeckt wird?

In Großbritannien hätte man nach Stephen Lawrence, längst eine Untersuchung der unabhängigen polizeilichen Beschwerdebehörde gehabt, und in einem Fall wie Jeremiah Duggan, wohl eine öffentliche Findungkommision ausgerufen, über welche dann ein Richter verfügt, mit voller Machtbefugnis Zeugen zu verhören, sowie die Weisheit der polizeilichen Ermittlungen und Entscheidungen in Frage zu stellen.

Als man feststellte, dass in England die Polizei beim Stephen Lawrence Fall nicht richtig nachforschte, ja sogar das Opfer und seine Familie selber für seine Ermordung verdächtigt wurde, wurde es zum Präzedenzfall institutionellen Rassismus innerhalb der Metropolitan Police in London. Wer bei der Sachlage wie bei Jeremiah Duggan keine allumfassende Untersuchung durchführt, der ist rassistischen Verbrechen gegenüber unaufgeklärt, und das ist ein Zustand, der im heutigen Europa, nicht zu sprechen von der Behörde einer deutschen Großstadt, vor allen Dingen im Hintergrund der Erfahrungen des dritten Reiches,  in keiner polizeiliche Dienststelle, und Staatsanwaltschaft mehr existieren darf.

Das Schiller-Institut wird wohl im Namen der Demokratie toleriert (auch wenn sie Holocaustleugner als Gäste einladen), doch es ist Aufgabe des demokratischen Staates zu verhindern, dass die Freiheit einer rechtsextremen Gruppe nicht das Leben anderer schädigt. Gerade in Deutschland

Link: Justice for Jeremiah justiceforjeremiah.yolasite.com/

Ed at the End – Ed am Ende

de: Mein Bericht in der Jüdischen Allgemeinen über die Wahlen aus jüdischer Perspektive.

en.: Last week I wrote a lenghty article in the Jewish German national the Juedische Allgemeine about the UK elections from a Jewish perspective. What can be said about how Miliband was portrayed, how is Cameron seen by UK Jews, and other points from a Jewish viewpoint.

Link:

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22261