Über Daniel Zylbersztajn / dzx2

Daniel Zylbersztajn

Großbritannien Korrespondent der taz seit Sept. 2018

Seit fast drei Jahrzehnten in London lebend, schreibt der gebürtige Münchner, der auch in Holland und Israel in seiner Jugend lebte, über eine Vielzahl von Themen. Seit den olympischen und paralympischen Spielen 2012 in London ist er bei der taz , zunächst als freier London Korrespondent. Nebenbei schreibt er auch bei der Jüdischen Allgemeinen gelegentlich bei DW (Deutsche Welle, Radio und TV) und anderen, darunter:

RBB, RTE, BBC R4, DER, Die Zeit Online, Open Democracy, ADAC Reisemagazin, NDR.

Während er eine frühe Einführung in die Politik als Assistent der bayerischen SPD Vorsitzenden Renate Schmidt hatte, war seine Ausbildung in Politik Afrikas und der Geschichte der Modernen Dritten Welt an der Londoner SOAS (School of Oriental and African Studies) und später in Urbanen Studien, mit Bezug auf “Black Radio” in London am Goldsmiths College (beides Universität London), besonders prägend. Einige Jahre lang arbeitete er an einem Doktor in Gewaltforschung, ohne das Projekt zu beenden.

Seine Laufbahn umfasst auch Anstellungen als akademischer wissenschaftlicher Assistent, britischer Pressebeauftragter in Großbritannien für die Friedenssiedlung Wahat al Salam ~ Neve Schalom, und war kurz Geschäftsführer der jüdisch Gruppe Meretz UK. Unkonventionell ist auch die Tatsache, dass er professioneller Pilateslehrer ist, mit einem zusätzlichen Magister in Sport Coaching.

Nach dem Brexit Referendum 2016 beantragte und erhielt Daniel Zylbersztajn die britische Staatsbürgerschaft und ist nun zweistaatlich Deutscher und Brite.

Daniel ist Mitvorsitzender und Mitbegründer des Kommittees für Menschenvielfalt und Gleichberechtigung einer Londoner Waldorfschule. Er war auch Mitbegründer under derzeitiger Vorsitzender eines unabhänigen Nutzervereins (Coram’s Fields User Group – CFUG), der das Management des größten Kinderspielplatzes der Londoner Innenstadt prüft. 1999 gründete und leutete er als Vorsitzender eine wissenschafliche britische Forschungsgruppe von Doktoratsstudent*innen in Black Cultural Studies und war stellvertretender Vorsitzender einer Mietgesellschaft die vorallen  obdachlose alleinstehende Londoner*innen beherbergte. 2008 war er Geschäftsführer einer jüdischen progressiv lonken Organisation (Meretz) in Großbritannien.