Über Daniel Zylbersztajn / dzx2

Daniel Zylbersztajn

Seit September 2018 Großbritannien Korrespondent der taz.

Seit fast drei Jahrzehnten in London lebend, schreibt der gebürtige Münchner, der auch in Holland und Israel aufwuchs, über eine Vielzahl von Themen.  Viele davon als Korrespondent aus der britischen Hauptstadt, aber auch andere mit sozialkritischer Analyse, oder deutschen Themen.  Erschienen sind seine Berichte vor allem in der taz  (seit 2012 war er Korrespondent in London) und der Jüdische Allgemeinen, aber auch DW (Deutsche Welle),  in der ZEIT,, The Jewish Tablet, und BBC (Radio 4). 2016 war er der Koordinator und ein Autor für die Südenglandausgabe des ADAC Reisemagazins. Hin und wieder gab es auch Gastreportagen aus London auf deutschen Radiosendern wie bei RBB oder Radio Dreyeckland.

Daniel ist einer von einer nur kleinen Anzahl von deutsch-jüdischen Autoren der Nachkriegszeit der späten 1960er Generation. Sein Vater war polnischer Shoahüberlebender der Buchenwald Zwangsarbeitslager, der fast seine gesamte Familie nach 1945 als ermordert vorfand. Daniels deutsch-jüdischer Großvater war in Dachau interniert und späterer Shoah Flüchtling in den Niederlanden.

Während er eine frühe Einführung in die Politik als Assistent der bayerischen SPD Vorsitzenden Renate Schmidt hatte, war seine frühe Ausbildung in Politik Afrikas und der Geschichte der Modernen Dritten Welt an der Londoner SOAS (School of Oriental and African Studies) und später in Urbanen Studien, mit Bezug auf “Black Radio” in London am Goldsmiths College (beides Universität London), besonders prägend. Auch studierte er britisches Recht. Beim Journalismus ist er schon seit 1991, allerdings seriös erst ab 1998, nach Ende seines ersten Magisters.

Seine Laufbahn umfasst auch Anstellungen als akademischer wissenschaftlicher Assistent, britischer Pressebeauftragter für die  Friedenssiedlung Wahat al Salam ~ Neve Schalom, und Geschäftsführer der jüdischen Gruppe Meretz UK, sowie  durchgehend als Nebenjob als professioneller lehrausgebildeter Pilateslehrer mit einem Magister omin Sport Coaching .  Über insgesamt vier Jahre hinweg durchzog er Doktoratsstudien an UCL London und  Univ. of Leeds  in Gewaltforschung, ohne das Projekt jedoch zu Ende zu führen. Er ist außerdem Mitbegründer und ehem. Vorsitzender einer erfolgreichen Interessengruppe, welche die Stimme der Eltern und Kinder eines  größten Kinderspielplätze Londons repräsentiert. Er war außerdem Gründer der akademischen Forschungsgruppe Black Cultural Studies Group, die zwischen 199 und 2004 operierte.