Reporting from London. Das Jahr 2016 aus eigener Feder.

Dises Jahr war für mich als in London lebender Korrespondent besonders voll. Hier in Großritannien  gab es nicht nur das Brexitreferendum und einen Regierungswechsel nachdem Cameron zurückgetreten war, sonden auch Probleme in der Arbeiterpartei, den 90. Geburtstag von Königin Elizabeth und die Bürgermeisterwahlen in London im Angebot.

Vor dem nun berüchtigten EU Referendum zog ich für die taz durch ein Duzend Städte und Regionen Englands und befragte dort ganz gewöhnliche Menschen, wie sie sich entscheiden werden, “In” oder “Out”. Darunter Städte wie Bristol, Aberysthwyth, Leicester, Chicester und Newquay.  Wöchentlich außerhalb London situiert war ich einer der wenigen Journalisten, die sich auf Grund der Recherchen vor Ort klar wurden, dass es bei der Abstimmung zumindenst eher sehr knapp werden würde. Unter den vielen Leuten, die ich in Wales, Cornwall und England traf (Nordirland und Schottland übernahm mein Kollege Rolf Stotscheck), blieben vor allen die Fischer in Portsmouth in meinem Gedächtnis hängen (Die Fischer von Portsmouth wollen raus). Es war ihre Geschichte von „Schlachten,“ zwischen ihnen selber und französischen Fischern auf hoher See. Als Grund nannten sie die EU Fischereiquoten. Natürlich, so erzählten sie mir, stimmten sie alle für den Brexit, ganz klares Ding, angeblich. Zur gleichen Zeit lies jedoch Greenpeace wissen, dass das Problem solcher Fischer eigentlich gar nichts mit den EU Quoten zu tun habe, sondern mit ausbeuterischen Großunternehmen im Vereinigten Königreich selber, welche  diese Quoten aufkaufen und sie dann ihrerseits an kleinere Fischerflotten abgeben (siehe Greenpeace Bericht (englisch) hier). Das, laut der Umweltorganisation, sei also das wahre Problem und sei eine vollkommene interne Angelegenheit und innerhalb Großbritanniens selber lösbar.

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Die ausländerfeindlichste Stimmung gegen die EU nahm ich jedoch in Dover wahr (Ein Besuch im Hotspot Dover). Es war ein sonniger doch politisch sehr frustrierender und düsterer Tag in der Hafenstadt. Als Reaktion gab ich einen um Geld bittenden somalischstämmigen Briten an der Haltestelle in Dover am Abend zu viel des Guten. Eine Überreaktion, da ich dachte, dem hilft hier neimand.
Wie es oft der Fall ist, begab ich mich auch in 2016 in mir bisher relativ unbekannten Gegenden. Batley in Yorkshire beispielsweise, oder Dudley im Black Country und Sleaford. Zum Teil kamen dabei radikale und extreme Meinungen zum Vorschein, symbolisch für den populistische Mix dieser Zeit und die Unyufriedenheit vieler (siehe z.B Im Land der SchuldzuweisungenEine Schauspielerin solls richten ).
Auch stark in meiner Erinnerung bleibt ein längeres Interview mit Marina Litwinenko, der Witwe des mit höchster Wahrscheinlichkeit durch Russland ermordeten Alexander Liwinenko (Die beharrliche Witwe). Sie trank während des yweistündigen Interviews keinen Tropfen Wasser, während ich einen Kaffee genoss.
Mein Treffen mit dem korpulenten Clasford Sterling, dem Aktivisten und Fußballcoach auf Broadwater Farm, einen Wohnkomplex in Tottenham, war ein anderer einprägender Moment. Sowohl die Regierung in Westminster, als auch die Lokalbehörden beabsichtigen den Wohnkomplex abzureisen. (Streit um Broadwater Farm). Nahezu allein kämpfen er und die Bewohner gegen die Politik.

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Foto Daniel Zylbersztajn, (c) 2016, All rights Reserved

In der Arbeiterpartei Labour gab es dieses Jahr mehrere Krisen. Zum einen gab es Probleme mit dem Antisemitismus, zum anderen wurde dem Parteivorsitzende Jeremy Corbyn von seiner Parlamentsfraktion das Misstrauen ausgesprchen, woraufhin er von Owen Smith zu einer einer Neuwahl aufgefordert wurde, welche Corbyn schließlich mit vergrössertem Mandat für sich gewann. Ich  habe das alles nach und nach für verschiedene Zeitungen dokumentiert (siehe u.a. Labour und der Judenhass, und Labours Feindschaft) Zum Antisemitismus gab es in der Jüdischen Allgemeine hierzu sogar ungewöhnlich ganze vier Beiträge, inklusive einem Leitkommentar. Auf der anderen Seite schrieb ich in einem langen taz Schwerpunkt über die ungebrochene Popularität Corbyns in seinem Wahlkreis im Norden Islingtons. Nach zwei Wochen langen Recherchen, gab es wenig unter den von mir in Nordislington Befragten, die sich negativ über Corbyn ausdrückten. Labour: Dem alten immer noch treu.

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Foto Daniel Zylbersztajn, (c) 2016 All Rights Reserved

Zum Ende des Jahres würde ich, neben einen Besuch zu Chanukkah vom Jewish Labour Movement (Labour geht ein Licht auf), dann noch einen symphatischen Müllmann treffen, der bei einer Nachwahl Labour Abgeordeter werden wollte.Er schaffte es nicht und wurde nur Dritter. Ukip gegen Labour im englischen Brexitland.

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Jim Clarke, Binman aiming for Westminster seat for Labour in Sleaford. Creative Commons License, Share with full reference(c) 2016

Besonders interessant waren zwei auf längere Recherchen beruhende Texte. Eine Schwäbin in Kent behandelte die Person Anna Essinger und die Schule, die sie 1933 von Ulm nach England verfrachtete, wo sich die Schule später vorallen um jüdische  Flüchtlingskinder kümmerte. Ich traf mich mit mehreren Zeitzeugen, der Jüngste 83, der Älteste 92.  Später kam es deswegen in London zu einem Vortrag mit zwei Zeitzeugen, von dem es ein Video gibt (Englisch).

Eine andere Recherche, die sich mit der Vergangenheit beschäftigte, bezog sich auf Prinzessin Alice, der Mutter von Prinz Phillip. Ich befasste mich sogar länger, als ich es beabsichtigte mit dem Thema und interviewte letztendlich auch ihren Biographen. Grund war, dass mich das oft mit Tragik erfüllte Leben der Prinzessin faszinierte. Unter anderem, rettete sie auch eine jüdische Familie und viele verletzte Soldaten. Für den Bericht, Die vergessene Helferin, bekam ich die persönliche Erlaubnis ihrer Hoheit Prinz Philip, Fotos seiner Mutter wiederzugeben.

Absage nach Paragraph 116 spricht von bürokratischen Verordungen in Deutschland gegen welche die adoptierte Tochter eines jüdischen Flüchtlingpaares aus Deutschland gestossen war, die nach dem Referendum die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen wollte.

Nebenbei arbeitete ich für die Südengland Ausgabe des ADAC Reisemagazins. Hier ging es um ganz andere,  weniger politische  Themen, sondern um Besonderheiten Südenglands. Meine besondere Aufgabe war es dabei  Menschenprofile zu recherchieren, interviewen und mit Fotografen zu koordinieren. So endete ich auf einer Teeplantage  mitten auf einem riesigen Privatgut in Cornwall (Tregohnan), lief zusammen mit dem Fotografen Reinhard Hunger  vier verschiedenen Pfarrern in Oxfordshire hinterher, befragte einer Kanalschwimmerin, die bereits dreimal von Dover nach Calais geschwommen war, über ihre Motivationen, lernte die Buttlerin eines aristokratischen Haushalts kennen, interviewte und hatte Mittagessen mit der Graffitikünstlerin Gemma Compton,  einer der führenden Frauen in der englischen Streetartszene, und hatte eine Führung der McLaren Fabrik, durch Amanda Maclaren der Tochter der Gründers und Rennfahrers  Bruce Maclaren, die mir unerwartet und offen von ihrem Vater erzählte, der 1970 bei einem Rennen sein Leben verlor. In Maidenhead traf ich dann den “Schwanzähler” ihrer Majestät der Königin, und begab mich in eine Perückenwerkstatt im Zentrum Londons, wo die Perücken der Richter und Anwälte des britischen Rechtssystems angefertigt werden.  Weitergelegen in mitten einer Bucht umrandet von tiefen Wald in der Nähe von Southampton, bekam ich eine persöhnliche Führung für das Magazin der Übereste eines jahrhundertealten englischen Kriegsschiffes, der “Holy Ghost”, auf welche der Historiker Ian Friel zufällig gestossen war. Aber ich entdeckte nebenbei, dass er auch ein Dramatuloge ist.

Am Ende musste für die auch noch ein Titelbild organisert werden. Dazu musste ich erst vier  Kinder organiseren, die vor einem burgähnlichen Turm in Ritter und Prinzessinenkostümen auftreten sollten, sie nach Oxfordshire fahren und mich dort mit den Fotografen Peter Guenzel und seinem Team treffen. Es ging alles gut. Die Mädchen, beide acht Jahre alt, darunter auch meine Tochter, beschwerten sich jedoch, dass nur die Jungs mit den Schwertern kämpfen durften und Am Ende machte der Fotograf dann noch Fotos mit allen Kindern mit Schwertern, ins Magazin kam jedoch das mit der traditionellen Geschlechterteilung.

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Die Mädchen hatten genug davon, dass nur die Jungs mit den Schwertern kämpfen sollten, und erfriffen die Waffen! Foto: Daniel Zylbersztajn, (c) 2016,  All Rights Reserved

 

Andere interessante Berichte:

 

 

Die Nacht des EU Referendums

In der Nacht des Brexit Referendums schlug ich mich mit einem Leihwagen an mehreren Orten gleichzeitig für die taz herum, denn ich war ihr einziger Mann in London selber. Gegen vier Uhr am Morgen war ich so dabei, als Nigel Farage seine Siegesrede hielt.

Taz hatte am Ende nur einen Bruchteil  meiner langen Nacht und Reportage ins Blatt genommen, da man sich entschlossen hatten, auch aus u.a. aus Brüssel und Berlin  Angaben einzunehmen. Das war für eine Tagesyeitung keineswegs verkehrt, denn das referendum hat ja internationale Auswirkungen.

Als Extrabeilage hier zum Jahresende dieses markanten Jahres, deswegen mein persönlicher Bericht der Brexit Referndumnacht in London, so wie ich es erlebte, im Zeitraffer.

Gott wird Grossbritannien retten!

23. Juni 2016

07.00 Die Wahllokale machen in ganz Grossbritannien auf

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08.25 Arsenal U-Bahn Eingang, Nordlondon: Eine junge Frau hat “I’m In” Sticker in der Hand und reicht sie den Leuten in der Morning Rush Hour. “Komm schon”!, fordert sie die Leute auf. In der U-Bahn sitzen bereits zahlreiche Personen  mit dem Sticker.

10.15, Kings Cross, Philip 24, steht hinter einem Klapptisch mit Prospekten und Stickern. Der gerade graduierte Rechtswissenschaftler erzählt, wie er hier seit halb sieben steht, “weil er sich als Eurpäer versteht”, und bis jetzt “nur ein paar Leute” ihn angeschrien hätten. Am Russell Square und in Holborn stehen ebenfalls Remain Leute. Anastasia Koro Literaturdoktorantin aus Russland steht auch da, mit DockMartins und schwarzer Hose und sagt, “Ich stehe hier gegen Putin”! Russland ist an alle dem Schuld, schau Dir Georgien und die Ukraine an, “ Sie hat sich extra den Tag frei genommen und will hier bis 10 Uhr nachts bleiben.

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20.00 Hannover Schule, Noelstraße, Islington, Nordlondon. Eine Menschentraube von mehr als 30 Menschen, alles Journalisten, steht vor dem Eingang. Ein großes weißes Schild verät es ist eine POLLING STATION, ein Wahllokal. Drei Jungen mit Hoodies fahren auf der Straße vorbei und schreien laut: “Fuck the EU, Fuck Boris!” Es ist das Wahllokal, wo Brexitanführer und ehemaliger Londoner Bürgermeister Boris Johnson bald  seine Stimme abgeben soll. Georgia Bendath, 29 kommt aus dem Wahllokal in dem sie gerade für Remain stimmte und beschreibt Boris als Idioten, weswegen hier die ganze Show laufe, während kein einziger Mensch drinnen sei.

20.10 Colebrook Street, Islington. Vor dem Wohnhaus Boris Johnsons steht ein Polizeieinsatzwagen und  ein bewaffneter Beamter zusammen mit vier Photographen.

20.40 LSE, Kellner mit Schleife bieten Leckerbissen vor eleganter Crowd an, ehemaliger LSE Student John Evans, 67 und seine Frau Jane kamen aus der Grafschaft West Sussex heute extra hier her, um bei dieser akademischen Veranstaltung zum Referendum endlich Fakten zu erhalten. Beide sind im Remain Lager.

21.05 Prof. Kevin Featherstone beginnt die LSE Veranstaltung und dankt erst mal seinen zahlreichen Kollegen. Im vollen Auditorium stehen Sektglaäser und Bierflaschen.

22.00 Millbank Tower, 29. Stock, Vote Leave.EU Party. Der Veranstaltungssaal ist nur halbvoll. Der Ukip Europaabgeordnete Raymond Finch, sagt er hofft, dass er heute seinen Job verliert und einen echten Job bekommt. Es gehe darum, dass man auf die Arbeiterklasse höre und um Souvereignität. Im Hintergrund singt die Band, alle Mitglieder sind schwarze Menschen, ganz im Gegenteil zum Rest der Anwesenden, “Wishing on a Star”. Doch die ersten Resultate des Referendums kommen nicht wie erwartet jetzt, sondern  sollen erst gegen Mitternacht einrieseln.

Die Kollegen vom Deutschen Handelsblatt sind auch da, mit ganzen drei Personen, und haben sich Papierhütchen mit Unionjack aufgesetzt.

22:35 Millbank Tower. Zwei der Sicherheitskräfte unterhalten sich am Eingang auf polnisch. Einer von ihnen, Martyn witzelt: “Noch reden die Leute mit mir hier”.

22:40 Abingdon Street, College Green, gegenüber dem britischen Parlament: Dean John, 52 hält ein Plakat mit dem Titel “Verrottetes Europa”, hoch und erklärt, “Gott wird Grossbritannien retten”!. Liz neben ihm, weht Autofahren mit ihrem selbstgemachten  Schild, “Love Europe, Leave the EU”, entgegen. Neben ihnen steht ein Dorf mit Zelten von über 30 Fernsehanstalten. Am Parliament Square liegen Blumenstraüße für die ermordete Jo Cox, sie wollte in der EU bleiben, und wurde dafür ermordet.

23:25 The Dove Pub, Broadway Market, Hackney, Ostlondon:  Architekturstudentin Emma verkündet, dass sie nach Frankreich ausreisen werde, sollte Brexit gewinnen.

23:38 The Dove Pub: Lautes Geschrei von einer kleinen  Gruppe mit großem blauen Vote Remain Poster. Auf dem Bildschirm vor Ihnen ist gerade das Resultat aus Gibraltar  verkündet worden. The Rock will  in der Union bleiben.  Die Remain Gruppe  zeigt auf die Männer am Nachbartisch aus Südwestlondon, Brexitanhänger, die hier laut ihren Angaben zur Brexitfeier gekommen sind, doch die Nacht ist noch lang. Dennoch spricht Ukip Führer Nigel Farage im Fernsehen davon, dass das EU Lager einen Vorsprung habe. Der 37 Jahre alte Norweger Syver Zachnassen, der Vereingung “Norweger Jugend gegen die EU” , der seit März die Brexitkampagne unterstützten, ist dennoch  noch nicht reigniert.

24. Juni 2016

00:31 LSE: Mehr als 25 Leute stehen vor einem der Fernsehschirm. Ganz vorne ist Sir David Buttler, 92 Jahre alt,  er vervolge jede Wahl seit 1942, und schrieb einst ein Buch zum aller ersten Referendum. Seine Brille ist abber jetzt nach unten auf die Nase gerutscht, man sieht ihm Fassungslosigkeit an. 50.5% der jetzigen Stimmen sind für Out, erzählt die BBC gerade . Professor Luis Garicano von der spanischen Antikorruptionspartei Prodemos gesteht die  momentane Aussicht depremiere und überasche ihn. “Die verlierer müssten eine Entschädigung erhalten”, sagt er. Dr. Swati Dhingra, die heute um 10.00  Uhr hier  Vorlesung halten muss, schafft es dennoch nicht nach Hause zu gehen. Sie fürchtet schlimmste wirtschaftliche Konsequenzen.

01:23 Parliament Square. Ein Straßenreinigungstrupp schmeisst die Blumen zum Andenken Jo Coxs nach und nach in einen Abfallwagen

0:29 Lift Millbank Tower. Ukip Parteimitglieder sprechen über den” verdienten Urlaub auf  Ibiza”. Als der Lift ein paar Etagen vorher stehen bleibt, steigen Journalistinnen von Russia Today ein. Ein Ukiper witzelt mit gefälschten russischen Akzent ARRTI. Keiner findet es lustig.

01:35  Millbank Tower, 29. Stock. Vote Leave.EU Medien Chef Brian Montleith schaut auf den Monitor, neue Resultate zeigen das “Exit” Vorsprung ansteigt: “Fucking Brilliant! That’s Brilliant!, bemerkt er. Die Fenster im Obergeschoss sind inzwischen von angeschlagen, Nigel Faragehält sich  in einem abgeschlossenen Raum auf, da wo vorher noch die Musikband war.

02:00 LSE Die Menschenversammlung vor dem Fernseher ist nun doppelt so gross. Sir David Buttler steht immer noch ganz vorne. Die Out Stimmen sind  inzwischen auf 53% angestiegen Eine dreier Runde, sie sind alle Angestellte der britischen parlametarischen Bibliothek, diskutiert die Resultate. Lukas Audickas will wissen, dass es nicht so schlimm ist. “Wir wissen, dass sind nur die ganzen dörflichen Gemeinden”!  An einem anderen Tisch argumentiert IT Dozent Derek Groen, 34, dass man schnell allen Universitätspersonal fünf Jahresverträge geben müsse, denn wenn die europäischen Gelder verschwänden, würden auch das akademische Personal gehen. Seine Frau Moqi Groen-Xu ist sauer, daß all dies gerade ausgerechnet an ihrem Geburtstag geschehe.

02:55 LSE Die Resultate Resultate aus London  kommen: Die Leute in der LSE freuen sich. Endlich kommen die  Stimmen für den Verbleib in der EU, doch die Freude ist nur kurz. Alle müßten den Saal räumen, sagt eine Frau, man müsse die Uni um 0300 dicht machen.

03.11 Bar Italia, Frith Street, Soho, West End:   Fußballfreunde Jo, David und Nick alle mitte 50, streiten über das Referendum und schauen gebannt auf den grossen Bildschirm an der Wand. Der rumänische Crossdresser im Minirock und Stöckelschuhen Constantin Tianmic, 25  spricht von Politricks, und sagt, “er kann es fühlen, dass alles noch gut ausgehen wird”. Er hat vor hier bis um 06.00 Uhr zu bleiben.

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Referendumnacht Bar Italia, Foto Daniel Zylbersztajn (c) 2016

03.46 Millbank, Erdgeschoss. Die Party hat sich  von oben ins Erdgeschoss  verlagert und ist guter Laune.  Raymond Finch, MEP, sieht aus als sei alle Bürde von seinen Schultern gefallen. “Dies ist worauf ich seit 10 Jahren gewartet habe. Freiheit, wir haben unsere Freihit wieder”!, jubelt er. Er will das ganze gleich mit mehr Bier feiern, aber an der Bar gibt es nur noch Wasser. Die Athmospäre steigt mit Aufregung und Wichtigkeit, ein Resultat nach dem anderen ist für “Out”.  Die Menge schreit “we want Out!”

03.55 Nigel Farage betritt den Raum und stoeßt auf einen Freund. “45 Jahre, ich kann es nicht glauben”!, teilt er diesem mit, mit Tränen in den Augen, und verfolgt von Kameras. Es folgt eine Rede, die vom Sieg für echte Menschen gegen den Kampf der großen Politik spricht und dem “Morgen der Unabhänigkeit”.

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Nigel Farage vor seiner Siegesrede, 24 Juni 2016, Foto Daniel Zylbersztajn, (c) 2016

04.10 Die Fernsehübertragung spricht vom stärksten Fall des Pfunds seit 1985. Ein Mann im Saal ruft, “Yeah, hoch auf den britischen Export”. Farage wird von verschiedenen Kamerateams interviewt, hinten an der Bar gibt es Schinkensandwichs. Jedesmal wenn ein weiteres Out Resultat gemeldet  wird,  schreien die Anwesenden “Yeah”!

04:40 Tageslicht kommt auf, und die BBC verkündet, “Der Brexit sei eine sichere Sache”!

04:50 Bar Italia, Soho: In der Bar Italia ist nur noch ein Gast übrig, auch der Crossdresser ist weg. Der Bulgare erzählt, dass alle gegangen seien, weil sie es nicht mehr mitansehen und ertragen konnten. Er selber sei aber glücklich. “Die EU ist  schlimmer als Bulgarien unter dem Kommunismus”, behauptet er ohne es zu begründen.

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Mit dem Frust des resultates, konnten sich Londoner nicht mehr länger halten. Bar Italia leer, nachdem das resultat klar war, Foto Daniel Zylbersztajn (c) 2016

05.11 Ein Pressekordon baut sich vor Downing Street auf.

05.17 Parliament Square Jo Cox  Blumen sind alle weg.

06.00 St. Pancras International Bahnhof: Craig, 34 wartet auf den Eurostar. Er sagt er ist zufrieden mit dem was gerade passiert sei. “Jetzt haben wir die Freiheit um zu handeln mit wem wir wollen”. Er liebe Europa, aber nicht die EU. Emma Hasselbach, 19 aus Washington State, die ebenfalls gleich nach Paris fährt, macht das das Resultat des Brexit jedoch Angst. Ich sehe jetzt, dass so was auch bei unseren bevorstehenden Wahlen in den USA passieren kann, und da wartet kein anderer als Donald Trump.

06.30 Am Kings Cross, dort wo Philip noch am Vortag stand liegt nur noch ein Flugblatt von ihm auf dem dreckigen Strassenpflaster.

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Gegen  sechs Uhr Morgen am St Pancras Bahnhof mit dem Resultat klar, Foto (c) 2016Daniel Zylbersztajn


08:10 David Cameron tritt vom Amt des Premierministers zurück

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Kings Cross 6.30, 24.6.2016

 

 

Zum Ende noch ein Foto, welches ich bei der pro EU Demo nach dem Referendum aufnahm. I am Brit (ish) schrieb da einer. Auf Deutsch, beduetet die ish Zufügung, dass man so mehr oder weniger etwas ist.

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March for Europe, London 2/7/16 All Rights Reserved Daniel Zylbersztajn (c) 2016

Sleaford: What is Anti-Establishment and Working Class? Labour Binman or Ukip

In Sleaford, Lincolnshire, Jim Clarke, a bin man driver wants to enter Westminster at the by election to be held on the 8th of December. He does not only have to win against the tories but also Ukip. The populist out of Europe party wants under their new leader to claim Clarke’s genuine working class and local credentials. But their candidate Victoria Ayling may raise not but a few eyebrows with some.

Full article in German http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5359736&s=&SuchRahmen=Print/

In Sleaford in England versucht sich bei Nachwahlenein Kandidat der fahrer bei der Müllabfuhr ist für Labour. Ihm entgegen stehen nicht nur die Tories, sondern auch  eine Ukip Kandidatin die die zweite Abgeordnete für Ukip werden möchte. Ukip versucht sich als Working Class, doch Ayling und ihr neuer Parteiführer stehen nicht nur dafür.

 

An anecdote.

As I sat down to await Paul Nuttal, I chatted with some of the supporters. An older man and lady, aged between 70 and 80 spoke with me about  how there were many immigrants, and how they claimed benefit etc. Factually the East European immigrants in Sleaford are no more than around 5%. The lady told me that Eastern Europeans drank on the street, urinated and threw up on the streets.

On that day I did not meet any Eastern European drinking on the street. However as I took the train back to London from Grantham, a lot of English football fans came off the train shouting some slogans. They left the carriages in utter chaos, with cans and crisps all over. In two carriages there was sick on the floor…  I don’t think the fans were East European at all.

Brexit Berichte – Brexit Reports

Diese Woche gab es zwei Berichte von mir zum Thema.

1.) Das Brexit Lager

2.)Wirtschaftliche und Sozialwissenschaftliche Konsequenzen des #Brexit

ENGLISH

This week I reported twice about the topic.

1.) About the Brexit Camp

2.) About the economic and socio economic consequences!

London: Demolition of social housing flats causes anger.

Translation: Daniel Zylbersztajn: Abriss von Sozialwohnungen sorgt fuer Streit

originally published in German in Taz, die Tageszeitung, Tuesday, 16th February 2015

see www.taz.de/Sozialer-Wohnungsbau-in-London/!5274362/

(translation Daniel Zylbersztajn) ALL RIGHTS RESERVED (taz.de 2016 / Daniel Zylbersztajn, 2016)

Great Britain: In the London area of Tottenham, a concrete social housing estate, erected in the 1960s, is to be demolished. They are supposed to be locations of social tension and drug dealing. The residents are scared of higher rents and being pushed out in the end.

Reporting from London, Daniel Zylbersztajn

In the centre of the estate with its many multi storey houses in Corbousier style, stands a playful concrete terrace block. The Broadwater Farm Estate in Tottenham, London, counts approximately 1100 housing units. Bad water pipes and some darker corners reveal that the concrete estate is worthy of an upgrade. A renovation should have been carried out years ago.

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Broadwater Farm, Courbusier Style at its best or worst.  Photo (c) Daniel Zylbersztajn, 2016  All Rights Reserved

But rather than renovating the estate, it appears that it is going to be “bulldozed down.” Not just that, no body lesser than the Prime Minister David Cameron has taken charge of this task. The 1960s buildings “with their dark alleys would be,” in his words, “a present for criminals and drug dealers and a poverty trap.” Decisively he argues for the bulldozing of the houses and the erection of totally new houses.

Arguments of that kind are not exactly new on the British socio-political landscape. In the 1960s many Victorian social housing units were demolished with similar types of justifications. Earlier, in the 19th century, large chunks of the London East End were “>>sanitized<< “for the welfare of the poor.”

One of the long standing residents of Broadwater Farm is Clasford Sterling, 57. His mighty appearance and deep voice give him a natural flair of authority. “Broadwater Farm’s image is historically conditioned”, he argues, and continues, “that this has not much in common with the reality.”

Sterling, decorated with an OBE from the Queen, was born in Jamaica. Even back in the 1970s nobody would dare to bully him, he says. With football and pots full of colour, in order to rejuvenate some of the houses, he encouraged many of the young people on the estate, who had lost hope and direction, to take their lives back onto a positive path.

Oase Sozialwohnsiedlung. Mit Farbtoepfen brachte man hier orientierungslose Jugendliche zur Verantwortung.  Broadwater Farm 5

Broadwater Farm Mural. Young people freshened up the estate with pots of colour and became constructive. Now it is all to go. Photo: Daniel Zylbersztajn, (c) 2015 All Rights Reserved

In spite of this, the estate entered national headlines in 1985, when young people from across the area became entrapped on the estate,following a march against police brutality. The police cattled the youths in, which caused bitter fighting to emerge between police and the youth. The result was the brutal murder of a policeman.

It was only in the 1990s and under John Major’s government that the estate would receive a renewed injection of help, with 33 Million Pounds worth of investments. A community centre was built, the local primary school rebuilt, and later, thanks to lottery funding, the adjacent park completely renovated, offering a huge amount of leisure and sport facilities.

As a result the crime statistics of the area is below the London average for many years. Sterling reports, that the transformation is so remarkable, that he has received countless visits from national and international delegations. Broadwater Farm became known as the success story in terms of social estates that once experienced a rough time.

Admittedly, there are a few residents who are now in favour of the demolition of the concrete houses, but they are the minority. Most residents, especially those in the less fancy blocks, seem to be happy. In fact, quite a few have chosen to invest in them, and now own their flat as leaseholders. It was Margaret Thatcher who allowed the purchase of social housing units by social tenants.

In spite of this, Haringey the local council, intends to knock it all down. Even the smaller garden houses at the edges of the estate, as well as the school, are to go. If the council is able to sell the area to a property developer in a good deal, it may fix some of the holes, that the 30 percent austerity cuts from the national government has caused to their local budget. But the sell to such a developer would also have an extra bonus, by freeing the council from the burden of the administration of the estate.

Examples of this kind exist everywhere in London. On the Heygate Estate in the South-East of London 1200 real social housing units were replaced with but 300 new ones, after the old estate had been knocked down. The remainder was offered on the private market or on much higher rents up to 80 percent of market rate, known as “affordable housing.” Officially it was argued, that the well off residents would pull the less well off up. This so called >>win-win situation<< rarely set in however. With new and much more affluent neighbours most local prices in the area also rose.

This also worries people on Broadwater Farm Estate. They fear that sooner or later they would have to settle in regions far away from here and out of town. Facing such prospects, the community has decided to put up a fight to rescue the estate. The responsibility for the actual implementation of the sell off lies with the City Council of Haringey, a Labour borough, and it currently supports the measure wholeheartedly.

Lotteriegelder sanierten den Park mit vielen Freizeit und Sportmoeglichkeiten Broadwater Farm 6

Park Facilities, at Broadwater Farm

Sterling is unable to comprehend what on earth is supposed to be wrong with the estate. With a tired stare out of his office window, he insists that, “there is no good reason whatsoever, why this community should be destroyed. It is not criminally inclined, nor is it a poverty trap,” he says. The political winds of austerity rid Broadwater Farm of many of their former community workers. Sterling is now doing many of their jobs without pay and alone.

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Clasford Sterling in front of the Community Centre. Photo: Daniel Zylbersztajn, All Rights Reserved (c) 2016

END

For my report in taz, I also visited other estates. I felt that Broadwater Farm summarized what I found elsewhere. So above was the full published article. But for those, who like to read more background, here is the remainder of my research.

Packington Estate in Islington. Solutions for broken pipes and broken lives

There were supposed to be many social problems affecting the original 540 residents of the original 1960s Packington Estate. In deed some families were living an endless life of crime over several generations. When it emerged in 2003, that there were also problems with the gas pipes of the houses, the landlord, the city council of Islington, decided to sell the entire estate to a housing management company and developer, tasked with its rebuilding.

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Packington Estate Old and New. Photo, Daniel Zylbersztajn (c) 2016, All Rights Reserved

What is different on this particular estate, is that there was an insistence that the majority of the former residents should get rehoused here after the rebuilding had ended.

Bad Construction and Banned from town.

Many of those who already moved into new units, state that they are more or less happy, even though moving itself was a painful and difficult process, that lasted much longer than hoped and promised. Georg Smith, 80, argues that his new basement flat is rather beautiful. Still, he is not the only one, highlighting the fact, that the old units may have been chilly, but at the same time much were more solidly built than these new houses. “These are rather cosmetic”, he judges. “I am certain that they will have to be renovated again in 20 years, as the walls are totally thin, whilst the old houses were built of solid bricks.”

Another occupant, she is mother of three children, knows, that the schema was also used to rid the estate of >>bad families<<: “Residents who were known to be anti-social, were rehoused out of town,” she reports and adds “That is neither fair, nor does it solve the problems these people had,” But referring to the block with the private residents, she continues, that it would be the wealthy, who broke the lift recently, after a rather wild house warming party.

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George Smith, 80 is happy wit his new garden flat on Packington Estate, but says the new building won’t last long. Photo Daniel Zylbersztajn (c) 2016, All Rights Reserved

Packington Estate finds itself in an area of London, that once was poor and derelict, but where a studio flat today can cost up to 750.000 Pounds. Units that are sold on the open market are therefore very profitable. Every year the new estate takes longer to complete, the market price goes up by an average of ten percent. The developer is in no hurry, the completion already about five years overdue. Soon it will be like in the South-West of London, where property prices are sky rocket high.

South-West London: Wandsworth. Profit 40 storey high avoided!

South of London’s busiest train inter-junctions, Clapham Junction, lies the huge Winstanley Estate. It too has many social buildings erected in the 1960s and 1970s. For quite a while the local council has intended to profit from the location in the name of regeneration. Eight years ago, they intended to built two 40 storey-high private residential towers next to the station. Local residents up in arms about the proposals, were able to prevent it in a long and protracted campaign, aided by the financial melt-down. But Wandsworth continues to take up the argument of “rotten buildings and anti-social people.”

Winstanley Estate 3 Dieses Gebaude ist bereits zum Niederiss verbannt

Bad pipes but outstanding neighbours! Condemned to be knocked down on Winstanley Estate.  Photo: Daniel Zylbersztajn  (c) 2016, All Rights Reserved

After years of battle with the local government, Cyril Richert, 43, of the Clapham Junction Action Group, has lost any hope of being heard by the council. “They do not listen to us,” he notes. This forced him and others to seek allies from the outside, in order to indirectly put pressure on the council. Occasionally there are even little victories, like when the investigation of Transport for London and established, that yet another tower Wandsworth had planned, stood exactly where a future exit is to be. Still, Richert accepts, that the total destruction of Winstanley Estate South of the station can not be halted any longer.

Good Life between murder and garden-houses

If one looks closely, there are but three eight storey blocks on the massive estate, that are in a real bad way. Occupants talk of bad windows and pipes, and yet report many outstanding and trustworthy neighbours. Many of the other houses are two storey high, and many even have generous gardens. Violent crime, even murder are not unheard of though, and still not a daily occurrence. The last murder happened three years ago. All this is not as bad as it was over 15 years, when it was, people say, really rough. But security measures such as cameras, security operated doors, and fencing stopped most of that.

Winstanley Estate 1

Cameron and the local council  call this a sink estate. The residents were not asked, it seems. Photo, Daniel Zylbersztajn (c) 2016 All Rights Reserved

All claim, that the community spirit and life is good here. The feeling of it being a bad estate, residents say, is but a feeling by external visitors, who mostly do not know the estate and its people. That sounds very much like what Clasford Sterling said about Broadwater Farm. Accordingly high is the amount of people on Winstanley Estate who bought their own council flat. “Poverty Trap?”, asks a 30-year old lady, when she learns of Cameron’s arguments to knock down 100 of the worst estates, including this one. “I grew up and went to school here, and today I am a medical doctor.” She adds, that it would be wrong to idealise life here, even her brother was mugged here not so long ago, “but it isn’t much worse than elsewhere in London,” she insists.

At the same time the 102 Million Pounds that Cameron wishes to spend to enable renovations on 100 estates are not much money at all, unless one makes deals with property developers.

Secure Tory Votes

In parts of Chelsea and Kensington the majority of councils homes these days are private property, courtesy of Margaret Thatcher’s >>Right to Buy << schema. That appears to be the dream of Wandsworth too. Winstanley is not that far from lucrative regions such as Nine Elms or the stretch along the Thames. The station itself is a good selling point. Tony Belton, councillor of the Labour Party for over 40 years and representing Winstanley, believes it is all but a political game. “The amount of social housing units relate directly to how many people will vote Labour or Conservative,” he explains. Cities with less poor and more private properties ensure secure votes for the blue party, so he believes.

Winstanley Estate 5 Orofitraechtig, Schon jetzt macht ein Markler an der Haltestelle Werbung

Too profitable to leave poor people here. Winstanley Estate as seen from Clapham Junction Station. Photo Daniel Zylbersztajn, (c) 2016 All Rights Reserved

 

Meine Corbyn Berichte – My Jeremy Corbyn Coverage

    • Jeremy Corbyn, Labour MP, North London

      Jeremy Corbyn, Labour MP, North London, Nov  2013

Two comments on British Affairs – Zwei Kommentare zu Großbritannien

Letzte Woche gab es von mir zwei Kommentare in der Taz zu britischen Themen.

1.) Über den Kandidaten für die Labourspitze Jeremy Corbyn.18/8/15

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2.) Über das Streikrecht in Großbritannien: Angriff auf die Labourparty (Strike reforms, an attack on Labour) 16/07/15

Korrektur: Der Daily Mail gehört zu DMG Media nicht R. Murdoch