Daniel Zylbersztajn’s 2013

2013 through the selection of some of my articles:

This year I typed over 40 mostly on the ground researched pieces.  Many were transforming and unique written for four media outlets, Taz, Jüdische Allgemeine, Open Democracy and Die Zeit.  On three occasions I published only on my blog.

I hope I continue to write challenging and original pieces in the next year.  I have some already forthcoming to do with urban culture, domestic violence, sustainability and on Jewish issues.  Perhaps I will also write again more in English, as I have done in the past.

To my all my readers, but especially my loyal ones and interviewees, a great thank you.  I could not do without you!  Special thanks to all the newspapers and editors, you know who are!

Daniel Zylbersztajn

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Terror in London: Balance der Risikofaktoren. Verdacht auf unbehandeltes Trauma. | Terror in London. Possible untreated PTSD in killers of Woolwich say experts

Terror in London: Balance der Risikofaktoren.

(c) 2013 Zylbersztajn, Alle rechte Vorbehalten, (C) 2013 All Rights Reserved

Verdacht auf unbehandeltes Trauma bei Attentätern sagen forensische Experten.

Das Video Michael Adebolajos in der er vor der Handykamera mit Blut verschmierten Händen eine Aussage macht, wurde weltweit gesehen. Aber zu welchen Folgerungen kommen Experten in der forensischen Psychologie hierzu?

Dieser Bericht wurde in den Medien nicht veröffentlicht. Ich würde mich darüber freuen von Lesern zu hören wie nützlich sie diese Interviews aber fanden.  Bitte hinterlassen Sie deshalb einen Kommentar am Ende.

ENGLISH:

Terror in London.  Possible untreated trauma of  murderers could possibly have led to the murder of Lee Rigby say experts.

After the Woolwich murder of Lee Rigby I interviewed two foresic psychologists, leaders in their field,  about the “bloody hands video” that circulated arund the world.  An unusual and interesting and informative assessment of the psychology of those who murdered the soldier Drummer Lee Rigby.

Use googletranslate or similar to get a reasonable English translation (simply put the entire link http://wp.me/p2dMvS-Al  inside.

© DANIEL ZYLBERSZTAJN  2013 Terror in London: Balance der Risikofaktoren.

Verdacht auf unbehandeltes Trauma bei Attentätern sagen forensische Experten

Das Video Michael Adebolajos in der er vor der Handykamera mit Blut verschmierten Händen eine Aussage macht wurde weltweit gesehen. Aber zu welchen Folgerungen kommen Experten in der forensischen Psychologie hierzu?

Daniel Zylbersztajn befragte zwei Experten in menschlicher Gewalt.. Dr. Claire Lee ist Expertin in Kriminalitätsentwicklung, Entscheidungsvorgängen am Tatort, und Persönlichkeitsstörungen. Sie arbeitet an der Universität Portsmouth im internationalen Forschungszentrum für forensische Psychologie. Dr. Jeff Victoroff ist ein Arzt und Professor für klinische Neurologie und Psychiatrie an der Universität von Südkalifornien. Seine Spezialisierung liegt bei menschlicher Aggression, der Psychologie von Terroristen und Selbstmordattentäterin und er ist Mitglied vieler internationaler Gremien über Terrorismus und Aggression unter anderem für die NATO und die Vereinten Nationen.

Daniel Zylbersztajn: Wie würden Sie die Aussagen von Michael Adebolajo vor einer Handykamera auslegen, nachdem er gerade den britischen Soldaten Lee Rigby auf offener Straße brutal zerhackt hatte. Er entschuldigt sich sogar, dass Frauen dies sehen mussten. Liegt hier etwa eine mentale Erkrankung vor?

Nee: Es ist ein Beispiel von Radikalisierung, im Gegensatz zu einer mentalen Störung, weil es ihm möglich ist, sein Verhalten in dieser Extremsituation zu erklären und zu rechtfertigen.

Victoroff: Genaues kann man aus dem Video nicht schließen. Adebolajo zeigt in dem Video weder Anzeichen, die auf Wahn, interne Dränge oder schizophrene Störungen deuten lassen, aber man kann es nicht ausschließen. Auch ist der Grad seiner Erregung ist eher untypisch für eine starke Depression. Die relativ deutliche Rede und der stabiler Stand und Gang machen auch einen Rausch, wie durch Alkohol, unwahrscheinlich. Was seine Entschuldigung gegenüber Frauen betrifft, ist es schwer zu beurteilen, ob es eher was mit seinem Temperament, seiner Erziehung, oder kulturell Gelerntem zu tun hat, oder ob er in der Tat ein kleines bisschen Reue zeigt. Es können aber auch derartige psychodynamischer Faktoren vorliegen, für die man fünf Jahre Untersuchung braucht, um sie zu entdecken.

Daniel Zylbersztajn: Sie sagen er erklärt seine Tat mit relative Klarheit. Ein Akt eines rationell denkenden Terroristen also?

Victoroff:Nach meinem besten Wissen ist Rationalität keine menschliche Eigenschaft. Sie meinen eher das Fehlen einer starken Denkstörung, so wie etwa ein Wahn? Aber Sie sollten beachten, dass Menschen die nicht an einer mentalen Krankheit leiden, dennoch nach Schemen unzähliger bewusster und emotionaler Neigung handeln. Nimmt man die Rede Adebolajos buchstäblich, dann kann sein emotionales Motiv für seine Gewalttat zu begehen, eine Kombination der folgenden vier Szenarien sein:

Eine Reaktion auf echte Vorkommnisse, vor allem die nicht-islamische westliche Militärbesetzung auf hauptsächlich islamisch bewohnten Boden

Die Art wie durch seine eigene Persönlichkeit diese Ereignisse interpretiert und gefühlt werden. Zum Beispiel alles in „schwarz-weiß“ zu sehen, was ganz typisch bei Fundamentalisten ist und die Wahrnehmungsflexibilität mindert.

Einflüsse von Personen die ihm als wichtig und gebührend erscheinen, wie zum Beispiel bestimmte Imame.

Ein Auslöser aufgrund einer persönlichen Verletzung oder Demütigung, und welche er seinen politischen Feinden zuspielt, oder so irrelevant ist, wie der Abbruch einer Beziehung, also ein Racheakt oder eine verlagerter Wut.

Daniel Zylbersztajn: Adebolajo befand sich aber nach Aussagen der englischen Medien seit mindestens sechs Jahren im Zirkel militanter islamischer Randgruppen. Ist so eine Assoziation auch genug, um einen Menschen zu solchen Gewaltakten zu bewegen, oder bedarf es dazu gewisser psychologischer Schwächen?

Nee: Je mehr Risikofaktoren bestehen, umso wahrscheinlicher ist das Ausgeliefertseins zur potenziellen Indoktrinierung. Zu solchen Faktoren gehören alle möglichen soziologischen und individuellen Faktoren. Zum Beispiel sind die soziologischen eine Abstammung von einer marginalisierten Gruppe, als auch ein versperrter Zugang zum Erziehungssystem, zu gesundheitlicher Verpflegung, oder zum Arbeitsmarkt. Das Erfahren von Rassismus und rassistischen Attacken, persönliche oder familiäre Traumata, Misshandlung, sowie das Fehlen von Respekt durch andere in Autoritätsstellungen gehören ebenfalls zu diesen Faktoren. Sie hinterlassen alle ein Gefühl der gesellschaftlichen Ausschließung. Wenn man zu diesen soziologischen Faktoren, individuelle Faktoren zieht, dann wird es wahrscheinlicher, dass sich jemand durch solche Bewegungen indoktrinieren lässt.

Daniel Zylbersztajn: Sie nannten auch individuellen Faktoren?

Nee: Zu individuellen Faktoren gehören Erinnerungen an traumatische Vorfälle, ein niedriges Selbstbewusstsein und eine Ausgesetztheit externer Kontrolle der Lebensumstände, sowie verschiedene Persönlichkeitsstörungen, sowie narzisstisches oder unsoziales Verhalten. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass sich jemand solchen Bewegungen anschließen würde, ohne dass einige dieser Faktoren zutreffen.

Victoroff: Individuen haben viele Zugehörigkeiten, Schulkollegen, Religion, Familie oder ein Fußballverein. Irgendwann in Adebolajos Leben verstärkte sich sein Zugehörigkeitsgefühl mit denen, welche wütend auf das Benehmen des nicht-islamischen Westens sind, und zum Ausschluss aller anderen Zugehörigkeiten.

Daniel Zylbersztajn: Was sie da beide sagen, hört sich an, als ob nahezu jeder zum Terroristen gedrängt werden kann. Ihre genannten Faktoren sind ja bekannte Muster aus dem Leben vieler?

Fast jeder kann zum Terroristen gedrängt werden. Aber einige wissenschaftliche Beweise suggerieren, dass nur eine kleine Untergruppe sich tatsächlich bewaffnet und die Zivilbevölkerung angreift. Depression, angeborene Aggression, Verlustgefühle und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und eine Tendenz die Welt in Schwarz und Weiß zu sehen sind wohl die entscheidenden Faktoren, die jemanden dazu bringen politischen Beschwerden mit Gewaltakten zu beantworten, etwa eine Person unter Zehn oder gar hunderttausend Anderen, eher selten.

Nee: Es mag selten sein, aber immer mehr Menschen sind davon betroffen, und zwar in Gesellschaften auf der ganzen Welt. Der Grund ist die sich global ausgebreitete Rezession.

Daniel Zylbersztajn: Oh das ist ja Armut als einer der Hintergründe. Bei diesem Fall in London reden aber alle von Religion und Ethnizität?

Nee: Ich weiß nicht welche Entscheidungskriterien die Regierungsanalytiker benutzen, aber in den Medien liegt der Schwerpunkt wahrscheinlich zu oft nur bei Ethnizität.

Daniel Zylbersztajn: Es heisst, dass Adebolajo wahrscheinlich in Kenia vom dortigen Geheimdienst gefoltert worden ist, und dass man ihn auch mit sexueller Misshandlung gedroht hätte. Danach wurde er von den englischen Sicherheitskräften verfolgt. Er sei dadurch ein verschlossener Mann geworden, im Gegenteil zu vorher. Vom Mittäter Michael Adebowale wird gesagt, dass er miterleben musste, wie ein Freund aufgrund eines brutalen rassistischen Angriffs starb, bei dem auch er selber vom Täter verletzt worden war. Welchen Einfluss können solche Erlebnisse haben, ins besondere, wenn es schon ein vorheriges Interesse an militanten Bewegungen gab?

Nee: Wenn sich diese Tatsachen über die Folter und den miterlebten Mord als wahrhaft erweisen, besteht bei mir überhaupt kein Zweifel, dass solche Erfahrungen die beiden verletzlicher gemacht haben könnten, um durch radikalen Gruppen indoktriniert zu werden. Solche Erfahrungen sind aber traumatisch bedingt, im Gegensatz zu psychotischen mentalen Erkrankungen.

Victoroff: …und sie mögen auch Rache gegen die Leute suchen, von denen sie glauben dass sie die persönliche Verletzungen verantwortlich sind. PTBS stört die emotionale Regulierung und senkt die Schwellgrenze, bei der unproportionale Reaktionen provoziert werden können. Aber eine Komplikation von PTBS war auf alle Fälle kein Faktor beim Mord selber. Nichts im Video lässt darauf schließen, dass er bei der Tat in einem dissoziativen Zustand war.

Daniel Zylbersztajn: Wer kümmert sich denn in Großbritannien, um Menschen die Traumata erfahren haben?

Nee: Behandlungszentren im mentalen Bereich. Der Überweisung zu einer Behandlung geht über den Hausarzt. Aber diese Behandlungszentren sind in Großbritannien vollkommen überlastet. Es ist möglich, dass Tausende, niemals um Hilfe fragen, und gerade dann, wenn sie sich ohnehin von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen.

Daniel Zylbersztajn: Und hätte man den beiden helfen können? Sollten Fachkräfte im mentalen Gesundheitsbereich viel öfter mithelfen? Wenn die Effekte der traumatischen Erfahrungen in einer Therapie aufgearbeitet worden wären, dann wäre es weniger wahrscheinlich gewesen, dass Adebowale und Adebolaja ihre Missstände durch das Aufsuchen einer radikalen Gruppe gelöst hätten.

Victoroff: Aber echte mentale Erkrankung ist oft gar nicht vorhanden. Ich glaube nicht, dass eine erweiterte Überwachung durch Experten im Bereich der mentalen Gesundheit Terrorakte ernsthaft verringern würde.

Laut Aussagen einer englischen Sozialarbeiterin im mentalen Gesundheitsbereich gegenüber Daniel Zylbersztajn, ist mentale Gesundheitsversorgung für Menschen mit Migrationshintergrund ein offenes Minenfeld. Menschen mit Migrationshintergrund werden im Gegensatz zu anderen disproportional als chronisch mental krank diagnostiziert „und mit Drogen voll gestopft,“ oder überhaupt gar nicht aufgenommen. Psychotherapie für nicht chronische mentale Zustände wie PTBS ist eher eine rare Behandlung. Deshalb gibt es viel Misstrauen gegenüber diesem Sektor unter Migranten, und oft bestehen auch erhöhte Stigma bezüglich einer Diagnose mentaler Probleme und bezüglich der psychologischer Versorgung. Kürzungen in den Budgets der mentalen Gesundheitsversorgung in England aufgrund der Rezession haben diese Situation nur noch verschärft. Wie auch Nee bestätigte, viele Betroffene erhalten keinerlei Hilfe.
 © DANIEL ZYLBERSZTAJN  2013

 

D. Zylbersztajn: Ein Karton voller Liebe | A Box full of Love

A short true story that will revive your faith in people in great cities.
Eine wahre Geschichte die Ihren Glauben an das Gute von Menschen in Großstädten erneuern wird!

All Rights reserved! (C) 2012.  Contact author for publication rights!

Ein Karton voller Liebe A box full love of love.
Daniel Zylbersztajn (Taz – London)Berlin
Wenn man in London jemanden nach Hilfe fragt, muss man sich manchmal
wundern wenn überhaupt jemand stehen bleibt. Das alte System der
berüchtigten britischen Höflichkeit gibt es da nur noch selten. Meine
Frau und ich haben haben dazu eine Anekdote aus den 90ger Jahren, die
wir immer wieder erzählen. Eines Tages ging meine Frau um die Ecke zum
„Newsagent.“ – eine Variante dessen was in Deutschland als Kiosk
bezeichnet wird. Sie wollte, dass der Besitzer ihr „den Gefallen tut“
und 20 Pfund in zwei zehn Pfund Noten umtauscht. „Können sie mir bitte
einen Gefallen tun?, fragte sie. „There are no favours here in my shop!
– Hier in meinen Laden gibt es keine Gefälligkeiten!” brüllte der
Verkäufer meiner verblüfften Frau entgegen,  und setzte noch gleich
hinzu, „Ich versuche hier ein Geschäft zu führen, keine
Wohlfahrtseinrichtung, good bye!”Um so größer war meine Überraschung, als ich in Berlin-Friedrichshagen
zur Post ging. Die Geschichte fing eigentlich damit an, dass ein
ehemaliger Berliner Fahrradverkäufern bei dem ich vor Jahren ein Fahrrad
gekauft hatte, und dem ich kurz bei meinem 14-tägigen Berliner
Aufenthalt besuchte, aus seinem Keller ein nagelneues Hinterrad,
inklusive Gangschaltung holte (Wert fast  300 Euro), weil meines kaputt
war.   „Das kannst Du haben! Ich brauche es nicht mehr. Es steht nur im
Keller herum,“ sagte er.   Somit stellte sich die Frage, wie dieses Rad
jetzt nach London gebracht werden könnte, denn in den Koffer passte es
nicht. Ich verpackte es und ging in meinem englischen Tweetanzug zur
Post in Friedrichshagen, wo ich bei einem journalistischen Kollegen
untergekommen bin. Als ich an die Reihe kam, war das erste wonach mich
die Postangestellte  fragte, ob ich dieses Rad nicht in eine „Kartonage“
legen könnte, dann müsste man es nicht als Speergepäck verschicken.  Das
würde mir mehr als 20 Euro sparen. Dann bot sie mir auch gleich an,
das Rad kurz bei der Post zu lagern, umsonst, einfach so.    In London
hätte das keiner gemacht, da könnte ja auch eine Bombe drin sein, und
überhaupt eine Post ist kein Lagerhaus! In Friedrichshagen da half man
mir auch gleich mit Hinweisen, wo man denn so eine Kartonage bekommen
könnte:  Beim Supermarkt, beim Fernsehgeschäft hinter dem Marktplatz,
oder im Fahrradladen an der S-Bahn Station.Also hinterließ ich das Hinterrad und begab mich in den Fahrradladen.  Man schmiss mich nicht raus, aber am Vortag hätten sie
leider alle Kartons recycelt.  Danach ging ich ins Blumengeschäft, wieder war man nett und höflich, aber es gab keine passenden Kartons:
Dann noch das andere Fahrradgeschäft in der der Hauptstraße von Friedrichshagen.  Sie würden morgen eine große Lieferungen kriegen, einen Karton der richtigen Größe könne man mir gerne aufheben.   Eine Gefälligkeit, ohne was zurück zu erwarten, oder ohne sich über meine
Frage zu beschweren.  Nachdenklich begab ich mich zur Post, um das gelagerte Rad dort wieder abzuholen.  Ich hatte auch noch zwei
Postkarten mit Grüßen aus Berlin zu verschicken.  Ich bedankte mich bei
den Postangestellten, dass sie mir so nett geholfen hatten, und erklärte, dass dies in London nicht so selbstverständlich sei.  Sie
verstanden es nicht, es war eigentlich alles ganz normal für sie.  Wieso unnötig Geld verlieren?  Und hier ein Zettel mit den Massen und den
Preisen!  Später meinte die Frau meines Kollegen, dass normalerweise die
bei der Post gar nicht so nett sind.  Dann liegt es entweder an meinem Tweetanzug aus England, oder dass es Berliner gar nicht mehr merken,
dass sie eigentlich ganz freundlich zu einander sind, ungewöhnlich nett für einen Londoner zumindest.  Als ich am nächsten Tag den leeren Karton abholte, fand ich beim Verpacken einen Zettel darin.
Ich dachte es wäre von der vorherigen Sendung übriggebliebenen, dann las ich was da drauf stand: ” Ein bisschen groß, ihr Karton, aber mit viel Liebe kann man ihn auch kleiner machen.”

Das Rad ist jetzt auf seinen Weg nach London,und ich habe nicht nur 20 Euro gespart, sondern auch Güte und Hilfsbereitschaft erlebt die mir schon fast fremd war.

Morgen schicke ich noch ein zweites Päckchen nach London, es wird leer sein, nur mit Berliner Luft gefüllt. Die verteile ich dann nach Bedarf in London, damit die Leute sich
gegenseitig “Berliner” liebevolle Gefälligkeiten antun.

 

Seeking help in London can be a difficult task. You can call yourself lucky if somebody is prepared to stop their busy ways in order to help you with directions or anything else you might need. The famous British way of politesses and decency is now part of a by gone era. My wife and I have a little family anecdote about this. Some years ago my wife went into a local newsagent in order to ask the man behind the counter for a favour. She wanted a £20 Pound note changed into two £10 Pounds notes. Quite promptly the man replied to her with a forceful voice: “There are no favours here in my shop!” “I am trying to run a business here, not a charity, he added.Hence I was quite surprised when I made my way to the local Berlin-Friedrichshagen postal office. But lets start at the beginning. During a general short stay in Berlin I visited a former bicycle shop-owner in whose shop I had purchased a special bike some years ago. He and I had stayed in contact ever since. During the visit I told him that the rear wheel of that bike was currently undergoing repairs in London. Without asking, he informed me that he was going to give me a brand new wheel including the expensive hub gear system (worth about 300 Euro). “Don’t you worry, you can take it, because it is only taking up space in my cellar.” Having been on the receiving end of such unexpected kindness, my next task was how I would transport this huge wheel to London. For one, it wasn’t going to fit in my suitcase. So I bought some air bubble sheets and wrapping paper, safely wrapped it around the wheel, put my English tweet suit on and carried the wheel to the post office in Berlin-Frierichshagen, where I was staying with a journalist colleague. When it was my turn the assistant got straight to the point. “Sir,” she said. “Would it not be possible for you to insert the wheel into a cardboard box? It would save you over 20 Euros, because the way it looks now, it would have to be sent as an oversized bulky item!,” she explained. And then she offered to store the wheel inside the post office, whilst I would go outside to search for a suitable box. Try replicating this in London Royal Mail office, and they suspect a bomb or something, and tell you that they are not a public storage. Here in Berlin the lady not only stored the wheel, she proceeded giving me precise directions where I was to search for such empty boxes: The local supermarket, the TV-shop near the market, or the bicycle shop near the Friedrichshagen railway station.

I left my wheel and went on my mission to find that box. First I targeted the bicycle shop near the station. To my surprise I was not told off for asking, but the assistant politely regretted that he had recycled all left over boxes on the preceding day. So I tried the flower shop, but the boxes were to thin. Next was the other bicycle shop on Friedrichshagen’s main road. “You are lucky,” I was told. “Tommorow we get lots of deliveries. If you like we can keep you a an empty cardboard box!” A favour without demanding anything back, or having to moan about me asking. How rare was that in London. I went back to the post office to pick up my wheel and post two postcards. I thanked the postal assistants for their kind ways and helping me, but they seemed a little surprised. They only did what they would do to anyone, help you to not waste hard earned money. On top I was given a note with the permitted sizes and the rates to help me later. Later the wife of the colleague with whom I stayed argued that the postal officers are supposedly not always that nice. I could not help but thinking that perhaps it was my English tweet suit that made the difference. Perhaps it reminded people of that long forlorn style of English politeness? Or perhaps those who live in Berlin permanently fail to take notice of the good natured ways of their fellow local men and women in their expectation for nothing from anyone?

When I collected my box on the following day from the cycle shop I discovered a note at its bottom. I thought it had been left there, a remainder from its previous use, but I found it was directed at me. It read: “You may find that your box is a little large, but given a little bit of love, it can be transformed into a smaller box.”

The wheel has now been posted at its promised 20 Euro saving, but I think tomorrow I should send another parcel to London. Completely empty, with its only contents being a good dose of Berlin air. I shall then distribute this air in London as needed with the aim of helping Londoners to do loving small Berlin-style favours to each other.

 

Volles Verzeichnis meiner olympischen und paralympischen Berichterstattung (Full paralympic and olympic report index of) Daniel Zylbersztajn

Ich habe meine nahezu 50 Berichte der Londoner Olympiade und der Paralympics sortiert.

Gleich vorne ran findet man die besten acht Berichte (meine Wahl).

Siehe auch Liste London 2012 oben

I have organized my nearly 50 reports from the Olympic and paralympic games. Right in front are the best eight (my choice). One is in English.

Link: dzx2.net/london-2012/

Tagezeitung (TAZ): Kolumne Spiele und Terror: Besuch beim israelischen Haus (The games and terror, visiting the Israeli athletes house)

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An diesem Bericht lag mir viel am Herzen, eigentlich wollte ich sehr ausführlich über 40 Jahre München berichten.  Anträge bei den britischen Zeitungen und beim BBC wurden nicht angenommen.  Dann war ich viel zu viel mit Olympiareportagen und den Paralympics beschäftigt.  Mein Interesse war auch über München als exemplarisches Olympiadorf / Olympiagelände zu reden, denn in London machte man viel Lärm bezüglich der Nachhaltigkeit von 2012.  München 72 steht noch in voller Pracht und wird gut benutzt.  Einen Bericht auf Englisch schrieb ich mal auf meinem Blog (2).

Link: www.taz.de/Kolumne-Pressschlag/!101332/

In this column I speak about the interlink between 1972 and 2012 through a visit of the house in which the Munich 1972 Israeli Olympic team lived and the house in which the 2012 Olympic and Paralympic Team were accommodated.

Link: www.taz.de/Kolumne-Pressschlag/!101332/

http://danielscounter.blogspot.co.uk/2011/05/reexamining-1970s-munich-olympic.html

All pictures:  All Rights Reserved (c) dzx2.net

Notes:

(1) Daniel Zylbersztajn:  Israels Olympic 2012 team and 25 percent question

(2) Daniel Zylbersztajn:  Re-examining 1970s-munich-olympic site and village as model for urban living

‘London Eye’ ist Commentarist Platz 39. Einer der meist gelesenen Kolumnen in deutsch. ‘London Eye’ One of the most read columns / commentaries in German!

London - Moving Tube London - 550d

taz taz (Photo credit: ☃)

Ich bin mit London Eye (Die Tageszeitung) heute die 39 meistgelesene Kolumne im deutschsprachigen Raum. wenn man Commentarist.de glaubt.

Die Idee einer Kolumne über London welche die Olympiade begleitet war allerdings der brillante Einfall vom Auslandsredakteur der TAZ Dominic Johnson

P.S. Leider war ich 7 Tage später, und zwei Tage seit der letzten Veröffentlichung der Serie London Eye,  am für meinen Nachnamen gewohnten Platz.  Am Ende mit Listenplatz 3644.

My commentary “London”  in Die Tageszeitung (TAZ) about Londoner’s views  during the Olympics is today 39th most read daily commentary in the German speaking areas.  See www.commentarist.de/journalist/Daniel-Zylbersztajn

The brilliant idea to write about London outside the Olympic park  originally came from TAZ foreign desk editor Dominic Johnson, who has family roots in the UK.

Ed. Sadly seven days later, and two days after the last comment lines appeared I was once again where my surname that starts with ZY always kept me.  Near the end 3466 on 17th Aug. 2012.

Die Tageszeitung (TAZ) Kolumne: London Eye. Träumen wie Mr. Bean. (column / commentary: Dream like Mr Bean)

Kommentar in der TAZ zu London in Olympia.

Lesen: Traumen wie Mr Bean

German comment in TAZ about London during the Olympics