Ukip on the Block (Taz. Die Tageszeitung)

Benfleet Haltestelle

A short intro paragrah in English can be found at the end!

Mein Bericht über das Städtchen Benfleet in Essex, dass die Populistenpartei Ukip als Lösung ihrer lokalen (!) Probleme auserkorren hat:

Link:  http://www.taz.de/Wahlerfolge-britischer-Rechtspopulisten/!116246/

Was nicht in die Zeitung kam und weitere Beobachtungen:

  • Wikingerdenkmal BenfleetIm 5. Jahrhundert von Sachsen gegründet, wurde Benfleet im Jahr 893 zu einer Festung dänischer Wikinger, doch bereits im darauf-folgenden Jahr wurden diese von den Sachsen angegriffen, besiegt und letztendlich vertrieben. Mehr als 1.000 Jahre später ist nun eine Partei an der Macht, die sich, gemäß der frühen Geschichte der Stadt, stark gegen die Einwanderung Fremder einsetzt.
  • Ian und Ann Brown in ihrem Suesswarenladen in BenfleetAuch politische Apathie muss bezüglich dieser Wahlen erwähnt werden. In einem Wahlsystem, dass keine Mindestwahlbeteiligung kennt, bemühten sich im gesamten Shire Essex nur 27.6 % der über eine Millionen registrierten Wähler ihr Zettelchen abzugeben. In Benfleet selber waren es 31.4 % der insgesamt 13.159 Wahlberechtigten. Ian Brown, 48 ist einer der Leute die nicht wählten. “Sie sind alle gleich, machen Versprechungen, die dann nicht gehalten werden“, urteilt der 48-Jährige, der auf der Hauptstrasse Benfleets einen Laden mit traditionellen Süßwaren führt. Auch seine Frau Ann wählte nicht, aber nur weil es diesmal zeitlich nicht geklappt hat. Normalerweise, versichert sie, wähle sie kritisch, „jedes mal je nach politischer Lage und dem was die Politiker sagen“. Das andere MitbürgerInnen jetzt Ukip wählten, bedauert die Geschäftsberaterin. Sie verstehe aber, dass manche zu kurzschlüssigen politischen Haltungen kommen. Sie erzählt, wie Ihr Mann Ian wegen der Rezession und der gleichzeitigen Konkurrenz billigerer europäischer Arbeitskräfte nicht mehr als Gipser, sein eigentlicher Beruf, überleben konnte. So kam es vor zwei Jahren zu dem Süßwarenladen.

  • Die Stadtflucht weißer Engländer, meist aus den ärmeren Vierteln Londons, ist nahezu legendär und führte zur Metamopphorse des ehemaligen gehänselten typischen Cockney Londoner, zu „typischen Essex Männern“ und „Essex Blondinen.“ Diese sind nach dem vorurteilshaften Stereotyp, neureiche Londoner aus der Arbeiterklasse die nach Essex zogen. Ihnen wird eine angebliche einfache politischen Meinung, die von oberflächlichen und angeberischen Konsum getrieben wird, angerechnet.

  • „Richte dem Mann aus, dass Mr Campbell ihm sage, er spiele mit dem, was hinter Nellys Schwanz ist.“ (‘Nelly der Elefant’, engl. Kinderlied). Der 77 jährige gebürtige Jamaikaner, der dies verkündet, kam 1955 nach England. Er erinnert sich noch an die Schilder vor Mietwohnungen in London. „Keine Schwarzen, keine Iren, keine Kinder!“. Vor 30 Jahren zog er nach Benfleet, da er in einer nahegelgenen Ölraffinerie arbeitete. Die Antieinwanderungspolitik Ukips macht ihn wütend: „Einst sprach mich jemand auf der Straße an und beschuldigte mich, dass ich ihm seine Arbeit genommen hätte. Da fragte ich ihn: ‘Welchen Job habe ich Dir genommen, den Du je gewollt hättest?’“

  • Kampagnenflugblatt gegen neue Siedlungen im "Greenbelt", BenfleetEssex bleibt aber nachwievor von den Konservativen,mit 42 Sitzen dominiert. Labour ergatterten neun Sitze, und die Grünen konnten ihre ersten zwei Sitze in Essex feiern (auch hier hatte es etwas mit geplanten Bau in geschützten Grünzonen zu tun).
  • Clr. Alan Bayley, Ukip, BenfleetMit den nationalen und persönlichen Erfolg Ukips im Rücken, erkundigt sich Alan Bayley, neugierig wie es mit den Chancen für Alternative für Deutschland steht.

  • Dem Benfleeter Bewohner David Bowden bereitet das alles Sorgen. Der Medizinfotograf im nationalen Gesundheitssystem versteht sich als Sozialist. „Was mich am meisten stört ist, dass einige meiner Nachbarn, die enthusiastisch von Ukip reden, Veteranen sind, die einst durch ihren Einsatz die Welt vor dem Nationalsozialismus retteten. Ich glaube sie haben vergessen, worum es damals ging. Zu jedem der Ukip wählte sage ich: „Seid vorsichtig was ihr Euch da wünscht!“

  • The owner of a tatoo and barber shop on the high street, where a man greeted me who had the three swards of Essex tattooed on his cheek, told me after explaining myself, that “I was in  the wrong shop.”  After I said that I was interested in their opinion, they said, we are trying to politely tell you you to go,!” which I did.
  •  Im “Conservative Club” Benfleet, der der konservativen Partei gehört ist eine populäre Bar. Mehrere Konservative gestanden dort Ukip hat recht, und manche sogar dass sie für Ukip gewählt haben.  Insofern spielt sich die Rebellion unter den Konservativen im Unterhaus auch in den lokalen Parteivereinen ab.

Conservative Club Benfleet ist nicht mehr der beliebteste Club der Stadt.

ENGLISH:

Benfleet in Essex is a typical town in Essex.  It is one of nine areas in Essex were Ukip was voted in during the May 2013 local elections.

My article introduces the political outlook here, which is pretty much the same across the country where UKIP managed to get 25%

of all votes.  In my opinion UKIP knows pretty much what to say and what not to say, even on local level, although one of the local Essex candidates has been reported in the gay press as having made remarks concerning gay marriage.

Ukip seems to attract two kind of voters.  One group are disgrunteled voters of the main parties, the others hopeful voters of the right, including the far right.  Ukip says they would not let any BNP member become a Ukip member and in that they would be the only party to do so in the country.

Benfleet is a place with relatively few immigrants.  It has however a population that is part of the “Essex man syndrome”, that is former Londoners who openly state that they did not want to remain in diverse London, and rather take their kids in schools “where English was not the minority.”  I felt that most who were vocal about immigrants had a rather negative view of these, not appreciating advantages and contributions made.

At the same time, as anywehere else in Europe the EU debate is alive here.  However rather than just focusing on currency and the problems of the market , it focuses much on Eastern Europeans.

In the German bit above, you can also read what did not make it into the paper and extra observations.

Link:  http://www.taz.de/Wahlerfolge-britischer-Rechtspopulisten/!116246/ use googletranslate to enter this link and get a reasonable translation.

 

Rochdale Geburtsstadt der Kooperative! | Rochdale birth city of the co-operative!

This German post is followed by an English introduction further down.

Der Artikel zu diesen Anmerkungen befindet auf Taz Online (Reisen)

www.taz.de/4/reise/artikelseite/1/besuch-im-kooperativen-herzen/

Druckversion: 4. May 2013

—–

Die Idee zu meinem Bericht entwickelte ich, als ich Monate zuvor an einer Radiosendung über  Lebensmittelkooperativen arbeitete.

Deutsche Urversion hier https://archive.org/details/RecheckMP3, englische lange und bessere Version hier https://dzx2.net/2012/06/30/a-better-way-what-can-food-co-operatives-offer-in-the-age-of-the-supermarket/.

Bei den Recherchen erfuhr ich, dass das Pioneers Museum in Rochdale, der  Ort wo die Rochdale Pioniere der kooperativen Idee einst mit einem klienen Laden begannen, gerade in Restaurierung läge, und im September 2012 neu eröffnet werden würde.  Bei der Taz war so ein Bercht gut aufgehoben.  Die Taz ist ja selber durch eine Kooperative Genossenschaft gehalten.

Tim Nuttal der Leiter für Tourismus in Rochdale, der in dem Artikel erwaehnt wird,  hat inzwischen leider seinen Arbeitsplatz verlassen.  Es hatte so hörte ich, etwas mit den Kürzungen der momentanen britischen Regierung und deren Auswirkungen auf das Stadtbudget zu tun.  Man versicherte mir aber, dass Besucher auch weiterhin auf Hilfe rechnen können.

Ein paar Passagen, meines Erachtens waren sie wichtig. wurden von den Redakteuren herausgenommen.  Sie beziehen sich auf Rochdale als “islamische Stadt.” Auch Tim Nuttal hatte die Stadt so nich nicht beschrieben gesehen, aber er musste mir recht geben.  Hier die gestrichenen Passagen:

Am Abend treffe ich mich mit Mitgliedern der Zentralmoschee. Es ist die größte mehrerer lokaler Moscheen, die Saint John the Baptist gegenüber dem Bahnhof nicht mitgezählt. Die Kirche mit dem weißen Kuppeldach gibt absichtlich einen Hagia Sophia Anschein. Auch das aufwendig gebaute Rathaus, ein Zeichen des ehemaligen Reichtums Rochdales, mit seiner Empfangshalle im Stile der Al-Hambra, hat nichts mit den 30,000 muslimischen Bewohnern der Stadt zu tun. Einst leisteten sie monotone Fabrikarbeit, meist die Nachtschicht. Heute sind die Hiergebliebenen Restaurantbesitzer, Taxifahrer oder führen Abholgroßmärkte, wie den Haji Cash & Carry, der sich gigantisch neben der Hagia Sophia erhebt. Die Muslime Rochdales hatten im vergangenen Jahr eine schwere Zeit erlebt, nachdem zwei Prostitutionsringe durch die Polizei gesprengt wurden. Minderjährige junge Frauen wurden misshandelt, alle britisch-europäischer Abstammung. Als es bekannt wurde, dass die Straftäter pakistanisch-muslimischer Abstammung waren, marschierten Neonazis aus ganz England durch die Stadt. Der Sekretär der Zentralmoschee Ahsan ul-Haq, 58, findet das unfair: „Wenn Muslime was falsch machen, sind wir alle gleich verrottetes Gesindel.“ Er und der Jugendarbeiter Akhtar Hussein, 48 führen mich durch die Moschee, ebenfalls ein Nachbau, eine Imitation der Jerusalemer Al-Aqsar Moschee. Hussein berichtet von seiner Tochter die Architektur studiert und seinem Sohn der Arzt ist. Außerdem spiele seine Tochter hervorragend Fußball. Er wehrte sich den Protesten einiger Glaubensgenossen, dass sie als muslimisches Mädchen nicht im normalen Outfit spielen solle. Der Abend endet in einem lokalen pakistanischen Restaurant. Wo es neben traditionell gegrillten Hallalfleisch, auch englisches Steak, Pasta und „extra Gravy“, einen regionaler Bratensaft gibt.

Ein Besuch in Rochdale:

ENGLISH

Online Version 5th of May 2013     www.taz.de/4/reise/artikelseite/1/besuch-im-kooperativen-herzen/

Print Edition 4th of May 213 Taz Am Wochenende (contains tow extra colour prints)

The idea of my article on Rochdale, the birth town of co-operatives, developed, when I worked on a radio feature on food co-operatives (see and hear  dzx2.net/category/food-co-ops/).  Whilst researching it I learned that the Pioneer’s Museum in Rochdale was being redeveloped and re-open in September.  As soon as the Olympics and Paralympics I worked on were out of the way, I proposed to Taz’s travel editor a feature on Rochdale. It was well received.   Rochdale not only had a co-operative heritage but had a dedicated Islamic legacy, initially based on the architectural admiration of some of its local architects for Islamic monuments such as the Hagia Sophia and the Al Hambra in Granada.  The industrial heritage of Rochdale however is like a living museum.  Inspite of th at, Rochdale has not yet succeeded to appropriately protect it, or work with it, nor are many of the former co-operative buildings protected, or its citizens immensely aware of what Rochdale’s co-operative inheritance means to many visitors from many corners of the world. For a city that is a typical town of the North, suffering investment, and its older glory faded, such an identity and protection would be crucial.  One can only hope that the future leadership of the town will be prepared to emphasise its legacy as much as is necessary and create new forms of co-operative arrangements.  This is why I called not the Pioneer’s museum, but the high rising tower blogs of Rochdale, the town’s most striking symbol of co-operation.  Well worth a visit to anyone interested in social and industrial history.   Taz is uniquely held by a co-operative of readers and supporters, rather than by sales, subscriptions and advertisements.  It’s co-operative structure makes it one of Germany’s most independent papers and hence the article fits in well with its ethos.  As I found out one the first female writers and editors of Great Britain Lily Howe came forward through the co-op, as did many women members with voting rights soon after the co-ops establishment.

You can read my article via the link at the start of the English paragraph. Use googletranslate to get a reasonable translation.  One paragraph, the one on my visit to a Rochdale mosque has been taken out.  It is quoted in full however above (in German).  Again googletranslate will give you a reasonable translation.

D. Zylbersztajn: Ein Karton voller Liebe | A Box full of Love

A short true story that will revive your faith in people in great cities.
Eine wahre Geschichte die Ihren Glauben an das Gute von Menschen in Großstädten erneuern wird!

All Rights reserved! (C) 2012.  Contact author for publication rights!

Ein Karton voller Liebe A box full love of love.
Daniel Zylbersztajn (Taz – London)Berlin
Wenn man in London jemanden nach Hilfe fragt, muss man sich manchmal
wundern wenn überhaupt jemand stehen bleibt. Das alte System der
berüchtigten britischen Höflichkeit gibt es da nur noch selten. Meine
Frau und ich haben haben dazu eine Anekdote aus den 90ger Jahren, die
wir immer wieder erzählen. Eines Tages ging meine Frau um die Ecke zum
„Newsagent.“ – eine Variante dessen was in Deutschland als Kiosk
bezeichnet wird. Sie wollte, dass der Besitzer ihr „den Gefallen tut“
und 20 Pfund in zwei zehn Pfund Noten umtauscht. „Können sie mir bitte
einen Gefallen tun?, fragte sie. „There are no favours here in my shop!
– Hier in meinen Laden gibt es keine Gefälligkeiten!” brüllte der
Verkäufer meiner verblüfften Frau entgegen,  und setzte noch gleich
hinzu, „Ich versuche hier ein Geschäft zu führen, keine
Wohlfahrtseinrichtung, good bye!”Um so größer war meine Überraschung, als ich in Berlin-Friedrichshagen
zur Post ging. Die Geschichte fing eigentlich damit an, dass ein
ehemaliger Berliner Fahrradverkäufern bei dem ich vor Jahren ein Fahrrad
gekauft hatte, und dem ich kurz bei meinem 14-tägigen Berliner
Aufenthalt besuchte, aus seinem Keller ein nagelneues Hinterrad,
inklusive Gangschaltung holte (Wert fast  300 Euro), weil meines kaputt
war.   „Das kannst Du haben! Ich brauche es nicht mehr. Es steht nur im
Keller herum,“ sagte er.   Somit stellte sich die Frage, wie dieses Rad
jetzt nach London gebracht werden könnte, denn in den Koffer passte es
nicht. Ich verpackte es und ging in meinem englischen Tweetanzug zur
Post in Friedrichshagen, wo ich bei einem journalistischen Kollegen
untergekommen bin. Als ich an die Reihe kam, war das erste wonach mich
die Postangestellte  fragte, ob ich dieses Rad nicht in eine „Kartonage“
legen könnte, dann müsste man es nicht als Speergepäck verschicken.  Das
würde mir mehr als 20 Euro sparen. Dann bot sie mir auch gleich an,
das Rad kurz bei der Post zu lagern, umsonst, einfach so.    In London
hätte das keiner gemacht, da könnte ja auch eine Bombe drin sein, und
überhaupt eine Post ist kein Lagerhaus! In Friedrichshagen da half man
mir auch gleich mit Hinweisen, wo man denn so eine Kartonage bekommen
könnte:  Beim Supermarkt, beim Fernsehgeschäft hinter dem Marktplatz,
oder im Fahrradladen an der S-Bahn Station.Also hinterließ ich das Hinterrad und begab mich in den Fahrradladen.  Man schmiss mich nicht raus, aber am Vortag hätten sie
leider alle Kartons recycelt.  Danach ging ich ins Blumengeschäft, wieder war man nett und höflich, aber es gab keine passenden Kartons:
Dann noch das andere Fahrradgeschäft in der der Hauptstraße von Friedrichshagen.  Sie würden morgen eine große Lieferungen kriegen, einen Karton der richtigen Größe könne man mir gerne aufheben.   Eine Gefälligkeit, ohne was zurück zu erwarten, oder ohne sich über meine
Frage zu beschweren.  Nachdenklich begab ich mich zur Post, um das gelagerte Rad dort wieder abzuholen.  Ich hatte auch noch zwei
Postkarten mit Grüßen aus Berlin zu verschicken.  Ich bedankte mich bei
den Postangestellten, dass sie mir so nett geholfen hatten, und erklärte, dass dies in London nicht so selbstverständlich sei.  Sie
verstanden es nicht, es war eigentlich alles ganz normal für sie.  Wieso unnötig Geld verlieren?  Und hier ein Zettel mit den Massen und den
Preisen!  Später meinte die Frau meines Kollegen, dass normalerweise die
bei der Post gar nicht so nett sind.  Dann liegt es entweder an meinem Tweetanzug aus England, oder dass es Berliner gar nicht mehr merken,
dass sie eigentlich ganz freundlich zu einander sind, ungewöhnlich nett für einen Londoner zumindest.  Als ich am nächsten Tag den leeren Karton abholte, fand ich beim Verpacken einen Zettel darin.
Ich dachte es wäre von der vorherigen Sendung übriggebliebenen, dann las ich was da drauf stand: ” Ein bisschen groß, ihr Karton, aber mit viel Liebe kann man ihn auch kleiner machen.”

Das Rad ist jetzt auf seinen Weg nach London,und ich habe nicht nur 20 Euro gespart, sondern auch Güte und Hilfsbereitschaft erlebt die mir schon fast fremd war.

Morgen schicke ich noch ein zweites Päckchen nach London, es wird leer sein, nur mit Berliner Luft gefüllt. Die verteile ich dann nach Bedarf in London, damit die Leute sich
gegenseitig “Berliner” liebevolle Gefälligkeiten antun.

 

Seeking help in London can be a difficult task. You can call yourself lucky if somebody is prepared to stop their busy ways in order to help you with directions or anything else you might need. The famous British way of politesses and decency is now part of a by gone era. My wife and I have a little family anecdote about this. Some years ago my wife went into a local newsagent in order to ask the man behind the counter for a favour. She wanted a £20 Pound note changed into two £10 Pounds notes. Quite promptly the man replied to her with a forceful voice: “There are no favours here in my shop!” “I am trying to run a business here, not a charity, he added.Hence I was quite surprised when I made my way to the local Berlin-Friedrichshagen postal office. But lets start at the beginning. During a general short stay in Berlin I visited a former bicycle shop-owner in whose shop I had purchased a special bike some years ago. He and I had stayed in contact ever since. During the visit I told him that the rear wheel of that bike was currently undergoing repairs in London. Without asking, he informed me that he was going to give me a brand new wheel including the expensive hub gear system (worth about 300 Euro). “Don’t you worry, you can take it, because it is only taking up space in my cellar.” Having been on the receiving end of such unexpected kindness, my next task was how I would transport this huge wheel to London. For one, it wasn’t going to fit in my suitcase. So I bought some air bubble sheets and wrapping paper, safely wrapped it around the wheel, put my English tweet suit on and carried the wheel to the post office in Berlin-Frierichshagen, where I was staying with a journalist colleague. When it was my turn the assistant got straight to the point. “Sir,” she said. “Would it not be possible for you to insert the wheel into a cardboard box? It would save you over 20 Euros, because the way it looks now, it would have to be sent as an oversized bulky item!,” she explained. And then she offered to store the wheel inside the post office, whilst I would go outside to search for a suitable box. Try replicating this in London Royal Mail office, and they suspect a bomb or something, and tell you that they are not a public storage. Here in Berlin the lady not only stored the wheel, she proceeded giving me precise directions where I was to search for such empty boxes: The local supermarket, the TV-shop near the market, or the bicycle shop near the Friedrichshagen railway station.

I left my wheel and went on my mission to find that box. First I targeted the bicycle shop near the station. To my surprise I was not told off for asking, but the assistant politely regretted that he had recycled all left over boxes on the preceding day. So I tried the flower shop, but the boxes were to thin. Next was the other bicycle shop on Friedrichshagen’s main road. “You are lucky,” I was told. “Tommorow we get lots of deliveries. If you like we can keep you a an empty cardboard box!” A favour without demanding anything back, or having to moan about me asking. How rare was that in London. I went back to the post office to pick up my wheel and post two postcards. I thanked the postal assistants for their kind ways and helping me, but they seemed a little surprised. They only did what they would do to anyone, help you to not waste hard earned money. On top I was given a note with the permitted sizes and the rates to help me later. Later the wife of the colleague with whom I stayed argued that the postal officers are supposedly not always that nice. I could not help but thinking that perhaps it was my English tweet suit that made the difference. Perhaps it reminded people of that long forlorn style of English politeness? Or perhaps those who live in Berlin permanently fail to take notice of the good natured ways of their fellow local men and women in their expectation for nothing from anyone?

When I collected my box on the following day from the cycle shop I discovered a note at its bottom. I thought it had been left there, a remainder from its previous use, but I found it was directed at me. It read: “You may find that your box is a little large, but given a little bit of love, it can be transformed into a smaller box.”

The wheel has now been posted at its promised 20 Euro saving, but I think tomorrow I should send another parcel to London. Completely empty, with its only contents being a good dose of Berlin air. I shall then distribute this air in London as needed with the aim of helping Londoners to do loving small Berlin-style favours to each other.

 

Taz: Affen auf serbischen Tribünen / Monkies in Serbian ranks

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Danny Rose of Tottenham Hotspur (Photo credit: Wikipedia)

Mein Text über Rassismus von den serbischen Fußballfans beim U21 Spiel gegen England.

LINK:  taz.de/Rassismus-bei-U-21-Fussballspiel/!103825/

My article regarding racism towards Danny Rose during the U21 football game between England and Serbia (German).

LINK:  taz.de/Rassismus-bei-U-21-Fussballspiel/!103825/

Kolumne London Eye Tageszeitung (Taz): London Eye: Hofnarr wird gewarnt – No More Jokes! Column / Commentary: Court’s Joker warned – No more jokes!

English: Mayor of London, Boris Johnson poses ...
(Photo credit: Wikipedia)

Diese Kolumne meiner Serie London Eye bezog sich auf Bürgermeister Boris Johnson, und erneuten Gerüchten, während der Olympiade,  daß er Konkurrenz für David Cameron sei.

www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2012/08/10/a0171

Vor genau vor 50 Jahren am 13 August 1964 hängte man den letzten Menschen in England auf. Aber im August 2012 hing in London kein Verurteilter, und gestorben ist der Hangende auch nicht. Seitdem er fünf Minuten bei einem Seilbahnmanöver stecken blieb, und verzweifelt mit den kleinen Union Jack Fähnchen wedelte, verschärften sich mal wieder die Gerüchte…”

This commentary of the London Eye Series regarded London Mayor Boris Johnson who was temporarily the talk of town during the Olympics, due to temporarily renewed rumours about him representing a challenge to David Cameron.

www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2012/08/10/a0171

Meeting Her Majesty The Queen (aired 2000)

Queen Feature for Cool

Originally broadcasted in 2000 – full transcript follows – all rights reserved

Listen Here

INTRO:
Do you have a King or a Queen in your country? If you are listening from an English speaking country, chances are that the royal family of Great Britain was once the head of your country, or that the Queen still is your country’s head. Queen Elizabeth the Second is not only the representative head of various Commonwealth countries but also of is the head of the Church of England. All this makes her sound like a very powerful woman. Daniel Zylbersztajn went to investigate what young people in England had to say about her:

[anthem music only god safe the queen 20’’ ]

Vox Pops:

VP1 “She is gorgeous”
VP2: “ I think she makes a fairly good head of state!”
VP3: “She rules!”
VP4: “She should get a job and stop taking the tax payers money!”
VP5: “Well she is not as beautiful as our president!”
VP6: Maybe she is old, but she is cool!

[Daniel] Many ways to describe this one person her majesty the Queen Elizabeth the second, who has been Queen now for almost fifty years assuming official duties when she was only 16 years old. The Queen doesn’t only own expensive crowns kept for her in the Tower of London, she may be the richest woman in the world, owning over five billion pounds sterling. She can summon and dissolve the British parliament and is also the supreme legal power in the country. Post-boxes and coins in Britain bear her emblem or picture. But not everyone gets the honour to meet her. It are mostly distinguished and honourable persons that get to meet her. Cynthia and Mathew from Cornwall in England are two persons who met her recently. Both of them study for their A-Levels at the moment. Both of them were winners of an essay competition on the Second World War, and their first price was to meet the Queen. What better people than them, to give you a first impression of what the Queen is like.

[Cynthia] “Good Afternoon your majesty! I had to courtesy when I met her, and refer to her as your majesty!
[Matthew] You have to shake hands and say Good Afternoon Ma.
[Cynthia] When we met her she wasn’t as scary really as we thought, I don’t think!
[Matthew]She is really nice and not what you’d expect. She was really normal. She is only small as well, she is only about five-foot tall.

[Daniel] Only five foot? I always though she must be of gigantic measures, judging her powers. I asked Cynthia and Mathew what they felt the Queen was all about:

[Cynthia] The royal family serve a big purpose. They stand for Britain, without standing for politics. And they, you know, even though , the Queen and the Duke of Edinburgh are really quite old now, they continue to work all the time, representing the country at some many things.
[Matthew] They are definitely a role model for everyone in England and the world really! Because everyone should aim to be like them!
[Cynthia] I don’t think that the royal family are role models for the rest of us. I think it is too much of a burden to be place on one family! But the mannerism and the behaviour of the Queen and of the Duke of Edinburgh, of the royal family, are different to em, for example leading politicians in the country.

So there you are. Well most politicians do not rule for 50 years, so of course the Queen would have a very distinguished and settled routine. For most people the Queen is still only something they see on their TV, or maybe on a post-card. Opposite Buckingham Palace, the large London residence of the Queen, there are many shops where you can buy items that de-picture the Queen Mr. Barzu is the store-owner of one these shops:

[Mr. Barzu]:
The most popular items that we sell, related to her majesty the Queen are:
Postcards, trays and mugs celebrating the golden wedding anniversary, also coronation, these items are very popular with people from abroad, especially the Germans, Australians and the Americans and the students from schools. We often see her majesty the queen driving past. Once I waved and I was greeted with a smile and I thought it was very encouraging!

Mr Barzu must have been on cloud nine for an entire week. I think he should always wear a sticker or T-shirt saying: I was smiled to by the Queen!

The Queen in Britain is still as popular as ever. In fact she has recently revamped her image and skills and even tried to understand how computers work, which is more than for many people over the age of seventy, although she is apparently not on e-mail as yet.

For Cool I am Daniel Zylbersztajn from London, leaving you with some more impressions of people on the streets of London when I asked them about the Queen:

[anthem music only god safe the queen 5’’ ]

accompanied by
Voice 1, male: God save our gracious Queen!
Voice 2, male, long live our noble Queen!
Voice 3, female: God Save the Queen

At 17” anthem Vox pops set in

VP1: She is a drag queen!
VP2: She is not the real Queen. They’re fake, they’re not the real kings and queens on this planet, she is just sitting on fortunes that are not hers
VP3: Ah, she is all right! Wears awful cloths though. She needs to get back to the sixties, when she used to wear shorter skirts, I think!

[Anthem finishes] male voice: God Save the Queen!