“Never Again No Coloureds” – Nie Wieder Keine Farbigen


Pictures and details (German) about my article in the German Taz taz.de/Diversitaet-von-Kunst/!159721/, regarding three London exhibition which try to do late justice to the under-representation of the culture and histories of people of a wider African background in Great Britain.

I would like to make one personal comment about Staying Power and the power of all the three exhibitions. As they are all in different places, I could help myself but looking at my fellow passangers on the London Underground as I traveled from location to location. I had just witnessed the world of some of the the parents and grand-parents of the people sitting with me on the train-carriage and a feeling ofcomplete satusfaction of palcement came up in me, of them, and also of myself, all belonging to this place called London and having fought our right to be here and having done so for a time long before us! Staying Power indeed!

Images to support the article, with kind permission by V&A, and BCA, and some my own.  All rights reserved!

Bilder und extra Infos zu meinem Bericht über drei Londoner Ausstellungen, welche versuchen Menschen afrikanischen Hintergrunds in Galerien und Museen gerechter zu werden   Taz taz.de/Diversitaet-von-Kunst/!159721/

Extra Informationen.

Kommentar:

Wer mit der U-Bahn, der Londoner Tube, von Ausstellung zu Ausstellung fährt, sitzt automatisch und unumgänglich den Personen gegenüber, welche mit der Welt der Ausstellungen verbunden sind, die Welt ihrer Eltern, und Großeltern und zum Teil auch ihre eigene. Das Gefühl kommt hoch, gerade wenn man selber Londoner ist, dass wir alle das Recht haben hier zu sein, mit einer Geschichte, die weit über die heutigen Momente hinaus geht. Staying Power indeed!

Extra Details:

In der Ausstellung in der Tate werden nicht nur “schwarze” Repräsentationen aufgedeckt, sondern auch weitaus komplexere Identitäten: Von primitivisierten und exotischen Darstellungen schwarzer Menschen des klassischen Stereotyps, zu seltenen Repräsentationen gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Einer der zeitlichen Höhepunkte ist die „Negro Anthology“ (1934), von Nancy Cunard (1896-1965), in welchen neben bekannten Harlem Renaissance Künstlern, auch Werke einiger britischen Künstler stehen, beispielsweiße ein Lied Harry Quashies, und ein Banner eines weißen englischen Künstlers, John Banting (1902-1972), welches die Worte „Rassen vereint euch gegen imperialistische Unterdrückung“, trägt.

Am dominantesten im Raum ist Ronald Moodys (1900-1984) große Midonz Holzbüste. Hier gibt es eine direkte Verbindung zur Politik. Moodys Bruder Harold, beide Brüder gebürtige Jamaikaner mit medizinischer Ausbildung, war der Gründer der britischen Gleichberechtigungsbewegung League of Coloured People (gegr. 1931) und einer der politischten schwarzen Stimmen Großbritanniens seiner Zeit.

Doch einige Werke der Künstler mischen sich bereits jetzt auch unter den andren nicht schwarz thematisierten Ausstellungsräumen der Tate und auch im V&A geht schwarze Repräsentation auch über die Ausstellung Staying Power hinaus. Im ersten Stock findet man in einer weiteren Sonderaustellung namens In Black and White, zum Teil herausfordernde Arbeiten gegenwärtiger KünstlerInnen wie Sonya Boyce. Issak Julien und Chris Ofili mit jenen älterer, wie Uzi Egonu (1931-1996), Faith Ringold und Emory Douglas. Auch das Original des Black Panther Manifestes ist dort zu bewundern.

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